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Geschichte beweist, dass "Optimismus obsiegt": Peres bleibt bei Friedensprozess in Nahost optimistisch

Israels Präsident Schimon Peres ist lieber ein Optimist als ein Schwarzmaler. Und so sieht Peres auch die Bemühungen um Frieden im Nahen Osten optimistisch. "Ein Anfang ist mit der palästinensischen Autonomiebehörde ja schon gemacht", sagte Peres der "Bild"-Zeitung. "Wir haben uns auf eine gemeinsame Lösung geeinigt, die Zweistaatenlösung, einen israelischen und einen palästinensischen Staat, die beide in guter Nachbarschaft leben und miteinander kooperieren", fügte er hinzu. Das "eigentliche Problem" sei die Skepsis vieler Menschen, die nicht glaubten, dass eine Lösung möglich sei.

"Aus irgendeinem Grund wirkt man seriöser auf die Menschen, wenn man pessimistisch ist, als wenn man optimistisch ist", sagte Peres weiter. Doch die Geschichte habe bewiesen, "dass letztlich immer der Optimismus obsiegt hat, nicht der Pessimismus".

Der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern liegt seit dem Jahr 2010 auf Eis. Einer der Hauptgründe ist Israels Siedlungspolitik in den palästinensischen Gebieten. Die Weltgemeinschaft betrachtet alle jüdischen Siedlungen in den Palästinensergebieten als illegal. Sie erkennt zudem die Annektierung Ost-Jerusalems durch Israel im Jahr 1967 nicht an.

Quelle: n-tv.de

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