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Iran: Präsident Ruhani verurteilt Terrorismus an allen Orten

Nach dem blutigen Anschlag auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris hat der iranische Präsident Hassan Ruhani "Gewalt und Terrorismus" verurteilt, egal ob sie in der Region, in Europa oder in den USA geschehe. Zugleich warf er am Freitag den Attentätern vor, die Islamfeindlichkeit zu befördern.

"Jene, die ungerechtfertigerweise im Namen des Dschihad, der Religion und des Islam morden und gewaltsame und extremistische Taten begehen, fördern die Islamfeindlichkeit, ob sie wollen oder nicht", sagte Ruhani laut iranischen Medien. Der Iran unterstütze "alle Völker, die den Terrorismus bekämpfen", sagte Ruhani. Sein Land sei "sehr zufrieden", dass die Muslime "im Irak, Syrien, dem Libanon oder Palästina, ebenso wie in Pakistan und Afghanistan sich dem Terrorismus und dem Extremismus widersetzen".

Der Iran hatte bereits am Mittwoch den Angriff auf "Charlie Hebdo" verurteilt und erklärt, "jeder Terrorakt gegen Unschuldige widerspricht dem Denken und den Lehren des Islam". Auch der konservative Teheraner Freitagsprediger Ahmad Chatami verurteilte am Freitag den Anschlag in Paris.

Quelle: n-tv.de

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