Kurznachrichten

Kritik an Bundesregierung: Pro Asyl warnt vor humanitärer Katastrophe

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat vor einer humanitären Katastrophe gewarnt, falls Zehntausende Flüchtlinge dauerhaft in Griechenland oder an der türkischen Küste festsitzen sollten. "Wir steuern auf eine Situation zu, wo das Risiko von Todesfällen bestehen kann", sagte der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkhardt.

Schuld sei die EU mit ihrer "Abschottungspolitik". Diese zwinge vor allem schutzsuchende Menschen aus Afghanistan und aus dem Irak, "gefährlichere Wege zu wählen" und mehr Geld an die Schlepper zu zahlen. Eine weitgehende Blockade auf der Balkanroute hatte in den vergangenen Tagen zu einem Rückgang der Anzahl der Zuwanderer in Österreich und Deutschland geführt.

In der Folge steigt die Zahl der Menschen, die in Griechenland festsitzen. Jetzt Schätzungen darüber anzustellen, wie viele Flüchtlinge in den kommenden Jahren nach Deutschland kommen werden, hält Burkhardt für unseriös.

Quelle: n-tv.de

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