Kurznachrichten
Montag, 17. Juli 2017

Gefechte in Nordsyrien: Pro-türkische Rebellen attackieren Kurdenmiliz

Im Nordwesten Syriens haben pro-türkische Rebellen einen Angriff auf die Kurdenmiliz YPG begonnen. Zwischen beiden Seiten seien heftige Kämpfe ausgebrochen, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die türkische Armee beschieße die Kurden mit Artillerie. Auch andere Aktivisten berichteten über Gefechte um den Ort Ain Dakna.

Die Kurden kontrollieren im Nordwesten Syriens an der Grenze zur Türkei ein Gebiet rund um die Stadt Afrin. Die türkische Armee hatte in den vergangenen Wochen ihre Präsenz an der Grenze deutlich verstärkt. In Afrin kamen deshalb Befürchtungen auf, türkische Truppen könnten einen Angriff auf das Gebiet beginnen.

Die Türkei sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie. Die Kurdenmiliz kontrolliert neben dem Gebiet um Afrin weiter östlich große Gebiete an der Grenze zur Türkei. Die YPG ist in Syrien wichtigster Partner des Westens im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Quelle: n-tv.de

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