Kurznachrichten

Internationale Energieagentur: Prognose zur Ölnachfrage 2013 leicht gesenkt

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose zur Ölnachfrage 2013 leicht nach unten korrigiert, nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2013 jüngst um 0,1 Prozentpunkt auf 3,5 Prozent gesenkt hat.

Die IEA rechnet nun mit einer täglichen Ölnachfrage von 90,7 Millionen Barrel, wie aus dem Monatsbericht Februar hervorgeht. Das sind 85.000 Barrel weniger als im Januar prognostiziert. Dabei wurden wie beim IWF vornehmlich die Schätzungen für den Euroraum und Lateinamerika nach unten angepasst.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr dürfte die globale Nachfrage im laufenden Jahr damit nach Schätzung der IEA um 0,9 Prozent oder 0,8 Millionen Barrel steigen. 2012 hatte die tägliche Nachfrage um 1,1 Prozent beziehungsweise 1,0 Millionen Barrel zugenommen.

Das weltweite Ölangebot sank im Januar gegenüber dem Vormonat um rund 300.000 Barrel auf 90,8 Millionen Barrel pro Tag. Das Vorjahresniveau überstieg das Angebot um lediglich 40.000 Barrel. Auf Monatssicht wurde sowohl von der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) als auch von den unabhängigen Erzeugerländern weniger geliefert. Das Angebot der nicht der OPEC angehörenden Förderländer ging um 190.000 auf 54,2 Millionen Barrel zurück. Die Rohölförderung der OPEC sank um 100.000 Barrel und lag mit 30,34 Millionen Barrel pro Tag weiterhin nahe dem 12-Monats-Tief.

Die Lagerbestände der Industrie in den Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gingen im Dezember geringfügig um 22 Millionen auf 2.688 Millionen Barrel zurück. Die Bestände decken den Bedarf für 30,4 Tage.

Quelle: n-tv.de

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