Kurznachrichten

FDP: Rösler will keine Empfehlung für Vize abgeben

Die Entscheidung über die drei Stellvertreterposten, für die sich vier Kandidaten bewerben, sei dem Parteitag Mitte März vorbehalten, sagte Rösler in einem Interview mit der «Südwest-Presse» und der «Märkischen Oder-Zeitung».

Da den Kandidaten Christian Lindner und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gute Chancen eingeräumt werden, rechnen viele Beobachter mit einem Zweikampf der bisherigen Stellvertreter Birgit Homburger und Holger Zastrow.

Rösler sagte, er habe sich «in schwierigsten Zeiten» auf Homburger und Zastrow «immer verlassen» können. Dass der frühere Generalsekretär Lindner nun ebenfalls für einen Vize-Posten kandidiert, sei gut für die Partei, sagte Rösler. Lindner helfe der FDP, «ein breites personelles Angebot zu machen». Lindner ist der einzige der drei Kandidaten, der bislang noch nicht stellvertretender Parteichef war.

Welches Ergebnis er für seine eigene Wiederwahl als Parteichef erwarte, wollte Rösler nicht sagen. Er verwies darauf, dass seine Wiederwahl «nach einer nicht ganz einfachen Phase» erfolge. Rösler war vor rund zwei Jahren mit 95 Prozent der Stimmen erstmals zum FDP-Vorsitzenden gewählt worden. Die FDP trifft sich am 9. und 10. März in Berlin, um auf einem Parteitag die Führungsgremien neu zu wählen.

Quelle: n-tv.de

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