Kurznachrichten

Syrien-Konflikt: Rotes Kreuz macht auf verschlimmerte Lage aufmerksam

Die humanitäre Krise in Syrien hat sich nach Angaben des Roten Kreuzes derart zugespitzt, dass die Hilfsorganisation sie kaum noch bewältigen kann.

Die humanitäre Lage verschlimmere sich, obwohl der Hilfseinsatz immer mehr verstärkt werde, sagte der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, am Donnerstag in Genf. Es gebe «eine Menge weißer Flecken» in Syrien, die das Rote Kreuz nicht mit Hilfsgütern versorgen könne. «Eine unbekannte Zahl von  Menschen in Syrien bekommen nicht die Hilfe, die sie brauchen», sagte Maurer.

Wegen des Konflikts in Syrien flohen laut UNO 360.000 Menschen  in die Nachbarländer. Im Land selbst sind demnach rund 1,2  Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Kämpfe  zwischen der Armee von Machthaber Baschar al-Assad und bewaffneten Aufständischen waren vor knapp 20 Monaten ausgebrochen. Dabei wurden nach Schätzungen von Menschenrechtlern bislang etwa 30.000 Menschen getötet.

Quelle: n-tv.de

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