Niedrigere Bankautomatengebühren und «angemessene Dispozinsen» : SPD will nach Wahlsieg Kosten für Bankkunden senken
Die SPD will im Falle eines Wahlsieges die Kosten für Bankkunden senken. Zum einen wolle die SPD die Bankautomatengebühren «auf maximal zwei Euro deckeln», heißt es im Vorentwurf des SPD-Regierungsprogramms, der am Montag der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Zudem sollten die Banken zu einem sicheren Online-Banking ohne Mehrkosten verpflichtet werden.
Die SPD will ihrem Wahlprogramm zufolge auch «angemessene Dispozinsen» gesetzlich festlegen. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hatte bereits im Januar angekündigt, er wolle die Höhe von Dispozinsen für die Überziehung von Bankkonten per Gesetz begrenzen. Die Sozialdemokraten wollen zudem durchsetzen, dass jeder Verbraucher ein Recht auf ein Girokonto bei der von ihm gewählten Bank hat.
Außerdem will die SPD den Zugang zu einem preiswerten Pfändungschutzkonto erleichtern. Das sogenannte P-Konto, 2010 eingeführt, soll überschuldeten Bankkunden den Lebensunterhalt sichern. Gläubiger können nur mit Pfändungen auf das Konto zugreifen, soweit das Guthaben den jeweiligen Pfändungsfreibetrag übersteigt. Im Rahmen des Freibetrags kann der Kunde frei über das Geld verfügen.
Quelle: n-tv.de

