Kurznachrichten

UEFA: Schiedsrichter sollen bei Rassismus Spiele unterbrechen

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Schiedsrichtern empfohlen, Spiele bei rassistischen Vorfällen zu unterbrechen. Zudem sollen Antirassismus-Programme verbessert werden und Trainer aktiv eingreifen, wenn sie Einfluss auf eigene Fans nehmen können.

Der Strategische Beirat für Berufsfußball (SBBF) legte eine entsprechende Resolution vor, die das UEFA-Exekutivkomitee am Donnerstag in Sofia verabschiedete. Der Beirat setzt sich aus Vertretern der UEFA, der Klubs (ECA), der Ligen (EPFL) und der Spielergewerkschaft FIFPro zusammen.

2009 hatte die UEFA für solche Fälle bereits die Empfehlung zu Spielunterbrechungen ausgesprochen, bisher wurde sie jedoch trotz diverser rassistischer Vorfälle in keinem offiziellen UEFA-Spiel von den Schiedsrichtern durchgesetzt.

Zuletzt gab es beim italienische Erstligisten Inter Mailand im Europa-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur rassistische Gesänge. Der ehemalige Bundesligaspieler Kevin-Prince Boateng vom AC Milan hatte in einem Freundschaftsspiel im Januar mit seiner Mannschaft den Platz verlassen, nachdem er rassistisch beleidigt worden war.

Quelle: n-tv.de

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