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Länderfinanzausgleich: Seehofer: Klage gegen Länderfinanzausgleich unausweichlich

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die gemeinsam mit Hessen geplante Klage gegen den Länderfinanzausgleich verteidigt.

Weitere Gespräche mit den Nehmerländern seien aussichtslos - deshalb bleibe nur der Gang nach Karlsruhe, sagte Seehofer am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. «Es macht keinen Sinn mehr zu reden.» Und so bleiben wie jetzt könne der Finanzausgleich nicht. Es könne nicht sein, dass nur noch 3 Länder für 13 andere zahlen müssten und Bayern die Hälfte zu tragen habe, betonte der CSU-Vorsitzende. Der Freistaat und Hessen wollen ihre Klage an diesem Dienstag bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung beschließen.

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Quelle: n-tv.de

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