Kurznachrichten

«Gütliches» Ende im Honorar-Streit: Steinbrück will die 25.000 Euro spenden

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will das Honorar von 25 000 Euro spenden, das er für einen Vortrag bei den Stadtwerken Bochum bekommen hatte.

Wie die «Bild»-Zeitung berichtete, hat Steinbrück die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz gebeten, ihm drei Adressen von sozialen Einrichtungen zu nennen, an die er das Geld anteilig überweisen könne. Dies wurde der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag aus Parteikreisen bestätigt.

Zur Begründung teilte Steinbrück mit, es sei im Vorfeld der Vereinbarungen für seinen Rednerauftritt vor den Stadtwerken Bochum von einer Spende nie die Rede gewesen. Dies sei auch durch die entsprechende Unterlassungserklärung der Stadtwerke von Ende letzter Woche so klargestellt worden. Dennoch müsse er anerkennen, dass es in der Auseinandersetzung auch «eine andere Wahrnehmung als bei mir» gegeben habe. Er hoffe jetzt durch die Spende ein Zeichen für ein «gütliches» Ende gesetzt zu haben.

Der frühere Finanzminister hat das Vortragshonorar bereits komplett versteuert. Mit der jetzigen Spende zahlt Steinbrück laut «Bild» rund 13 000 Euro aus eigener Tasche drauf.

Quelle: n-tv.de

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