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Technik Fotografie: Actioncams leben von guten Halterungen

Hamburg (dpa/tmn) - Ohne Halterungen geht nichts: Wer mit einer Actioncam spektakuläre Aufnahmen machen möchte, braucht gutes Zubehör. Damit knausern einige Anbieter - während andere recht großzügig sind.

Wer Aufnahmen mit einer Actioncam machen will, sollte auf das Zubehör achten. Wichtig sind zum Beispiel eine Helmbefestigung, eine Halteplatte fürs Surfbrett, eine Saugnapfhalterung für die Auto-Flanke oder ein Unterwassergehäuse, wenn die Kamera selbst nicht wasserdicht ist. Allerdings gibt es von Modell zu Modell große Unterschiede beim mitgelieferten Zubehör, wie die Zeitschrift «Computerbild» (Ausgabe 13/2013) bei einem Test von zwölf Actioncams festgestellt hat. Einige Anbieter knausern, andere legen diverse Halterungen recht großzügig bei.

Wenn ein Hersteller eine bestimmte Halterung auch nicht als optionales Zubehör liefern kann, lohnt unter Umständen ein Blick auf das Angebot der Konkurrenz, raten die Experten. Denn viele Hersteller nutzen zum Verbinden von Actioncam und Halterung ein normales Stativgewinde, wodurch das Zubehör universell wird.

Hobbyfilmer sollten bedenken, dass der Befestigungspunkt die Dynamik der Aufnahmen wesentlich beeinflusst. Während eine Kamera auf dem Helm sehr ruhige Videos liefert, nimmt sie zum Beispiel auf dem Fahrradlenker rasant und unmittelbar wirkende Bilder auf, so die Zeitschrift.

In Actioncams steckt robuste Technik ohne bewegte Mechanik, so dass Erschütterungen den Geräten nichts anhaben können. Die Akkus der Geräte reichten im Test für zwei bis drei Stunden. Aufgezeichnet wird auf Speicherkarten. Wer die Aufnahmezeit verlängern möchte, verringert einfach die Auflösung.

Die Kameras wiegen nur um die 100 Gramm, haben meist ein fixes Weitwinkelobjektiv und nicht mehr als zwei bis drei Tasten zur Bedienung. HD-Actioncams gibt es schon ab 100 Euro. Displays zur Bildkontrolle finden sich aber meist nur bei teureren Modellen. Topmodelle glänzen teils mit Features wie WLAN, worüber das Kamerabild auf Smartphone oder Tablet übertragen werden kann. Das ist hilfreich beim Ausrichten des Sucherbilds. Außerdem taugt die WLAN-Verbindung zur Fernsteuerung.

Bei den Actioncams in der Preisklasse ab 100 Euro holte die Rollei Bullet 4S (180 Euro) den Testsieg, gefolgt von der Hama Action Cam HD Daytor (170 Euro) und der Somikon DV83 HD (PX-8210) für 150 Euro. In der Kategorie ab 200 Euro siegte die GoPro Hero 3 Black Editon (450 Euro). Auf Platz zwei schaffte es die Rollei Bullet 5S HD (300 Euro) und auf Platz drei die iShoxs iSaw A2 (290 Euro).

Quelle: n-tv.de