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Karslbad und Marienbad: Tschechien meldet weniger russische Touristen

Die Ukraine-Krise hat negative Folgen für die Tourismusbranche in Tschechien. Im zweiten Quartal reisten 14,1 Prozent weniger Russen in das Land der Bäder und Mineralquellen als noch im Vorjahreszeitraum. Das sei ein Rückgang um mehr als 30 000 Besucher, teilte das Statistikamt CSU am Donnerstag in Prag mit.

Russische Besucher gelten nach Angaben der Touristikbranche als besonders kaufkräftig. Falls sich der Konflikt zwischen dem Westen und Russland weiter verschärfe, sei mit größeren Einbußen zu rechnen, erklärte Jan Papez vom tschechischen Reisebüro-Verband. «Für einige Städte kann das katastrophale Folgen haben», warnte Papez. Deutsche stellten die größte Besuchergruppe in Tschechien. Deren Zahl nahm im zweiten Quartal um 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 425 000 zu.

Quelle: n-tv.de

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