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Absatzprobleme in Südeuropa und Iran-Embargo: Verkaufszahlen von Peugeot Citroën 2012 eingebrochen

Die Verkaufszahlen des angeschlagenen französischen Autobauers PSA Peugeot Citroën sind im vergangenen Jahr weltweit um 16,5 Prozent eingebrochen. Grund seien die Absatzschwierigkeiten in Südeuropa und im eigenen Land sowie die Sanktionen gegen den Iran, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Weltweit verkaufte PSA demnach 2,97 Millionen Fahrzeuge. «Der dauerhafte Zusammenbruch der europäischen Märkte trifft die Gruppe  mit voller Wucht», erklärte Markenchef Frédéric Saint-Geours. In Europa verkaufte PSA nach eigenen Angaben mit 1,76 Millionen Fahrzeugen 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Die vor allem für den Iran bestimmten Peugeot-Autos, der die einzelnen Bauteile selbst montierte, gingen demnach um ein Drittel auf 145.000 zurück. PSA hatte seine Aktivitäten mit dem Iran im Februar eingestellt.

Mehr Autos verkaufte PSA in China und Russland, allerdings nicht in Lateinamerika. Der größte französische Autobauer hatte im vergangenen Jahr versucht, seine Abhängigkeit vom europäischen Markt weiter zurückzufahren. Der Anteil der außerhalb Europas verkauften Autos stieg von 33 Prozent im Jahr 2011 auf 38 Prozent im vergangenen Jahr. Im Jahr 2015 will PSA die Hälfte aller Autos  im außereuropäischen Ausland verkaufen.

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Quelle: n-tv.de

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