Kurznachrichten

Erika Steinbach: Vertriebenen-Chefin fordert von Polen Respekt für Rolle der Vertriebenen

Düsseldorf, 14. November (AFP) - Angesichts der deutsch-polnischen Regierungskonsultationen hat Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk aufgefordert, die Rolle der Heimatvertriebenen bei der Aussöhnung zwischen beiden Ländern  anzuerkennen.

«Hier besteht ein Defizit, das es bei den meisten unserer östlichen Nachbarländer schon lange nicht mehr gibt», sagte Steinbach der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» vom Mittwoch.

Es seien schließlich «die deutschen Heimatvertriebenen, die die immer breiter werdende Brücke der Verständigung in Richtung Polen  bauen», sagte Steinbach weiter. «Unerledigte Hausaufgaben» habe die Regierung Tusk auch noch auf dem Gebiet der deutschen Sprache in Polen, kritisierte Steinbach.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und mehrere Minister kommen am Mittwoch in Berlin zu den zwölften Regierungskonsultationen mit ihren Kollegen aus Polen zusammen. Merkel empfängt Polens Regierungschef Tusk mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Später steht die Unterzeichnung zwischenstaatlicher Abkommen zum Schienenverkehr und über die Zusammenarbeit in der deutsch-polnischen Wissenschaftsstiftung an.

Quelle: n-tv.de

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