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Nach Rücktritt Jebalis: Westerwelle ruft politische Kräfte in Tunesien zum Dialog auf

Nach dem Rücktritt von Tunesiens Regierungschef Hamadi Jebali hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) alle politischen Kräfte des nordafrikanischen Landes zum Dialog aufgerufen.

Die Gräben, die das Land zur Zeit trennten, müssten überwunden werden, erklärte Westerwelle am Mittwoch in Berlin. Die Bundesregierung beobachte «die Lage in Tunesien in diesen kritischen Tagen seiner demokratischen Entwicklung sehr aufmerksam».

"Ich würdige ausdrücklich das Bemühen vieler politischer Akteure in Tunesien, in dieser entscheidenden Phase einen konstruktiven Beitrag zum erfolgreichen Abschluss des demokratischen Übergangsprozesses zu leisten», erklärte Westerwelle weiter. In diesem Zusammenhang zollte der Minister dem bisherigen tunesischen Regierungschef Jebali seinen Respekt.

Tunesien steckt seit der Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaid Anfang Februar in einer politischen Krise. Jebali hatte am Dienstag seinen Amtsverzicht bekanntgegeben. Er war zuvor mit der Bildung einer Regierung aus parteilosen Experten gescheitert.

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Quelle: n-tv.de

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