Kurznachrichten

Landesbank Berlin: Zur Großsparkasse geschrumpft

Aus einem Konzernbrief an die Mitarbeiter der Landesbank Berlin, der Reuters am Dienstag vorlag, geht hervor, dass die LBB zur Großsparkasse schrumpft. So will das Geldinstitut den Schwerpunkt auf das Geschäft mit Privat- und Geschäftskunden sowie auf die regionale Immobilienfinanzierung legen.

Das kundenbezogene Kapitalmarktgeschäft mit der LBB-Invest solle an die DekaBank gehen. Zudem werde die LBB-Tochter BerlinHyp eigenständig und zum zentralen Immobilienfinanzierer der gut 400 deutschen Sparkassen ausgebaut. "Wir haben an der Vorbereitung dieser grundsätzlichen Entscheidungen der Eigentümer intensiv mitgewirkt und sind mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden", schrieb der Vorstand um Konzernchef Johannes Evers.

Die Chefs der regionalen Sparkassenverbände hatten sich am Montag auf die künftige Ausrichtung der LBB und des Fondsdienstleisters Dekabank geeinigt, die beide von den Sparkassen kontrolliert werden. Der Dachverband DSGV erläutert dem Brief zufolge allen Sparkassen am 12. Dezember die Entscheidung. "Schließlich sollen voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2013 die entsprechenden Beschlüsse in den Gremien unserer Eigentümer, der LBB und der DekaBank gefasst werden."

Die LBB ist im Kern bereits eine große Sparkasse, sie fährt ihr Auslandsgeschäft derzeit zurück. Herzstück des Instituts ist die Berliner Sparkasse, die nach Kunden die größte ihrer Art in Deutschland ist. Die Neuausrichtung hilft dem Schreiben zufolge, "Überlappungen zwischen LBB und DekaBank abzubauen und die Stärken beider Häuser noch besser nutzbar zu machen".

Quelle: n-tv.de

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