Migration: Zuwanderung aus Euro-Krisenländern schnellt nach oben
Die Finanzkrise in Südeuropa und die EU-Erweiterung haben die Zuwanderung nach Deutschland erneut anwachsen lassen.
Im ersten Halbjahr 2012 zogen 501 000 Menschen in die Bundesrepublik - das waren 15 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die meisten Zuwanderer stammen aus der Europäischen Union. Die Zahl der Zuwanderer aus Griechenland sprang im ersten Halbjahr dieses Jahres um 78,2 Prozent auf 15.838. Aus Spanien kamen 11.129 Personen und damit 53,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011. Ebenfalls um gut 53 Prozent schnellte die Zahl der Zugezogenen aus Portugal in die Höhe: um 2000 auf 5776. Alle drei Länder leiden wegen der Krise unter hoher Arbeitslosigkeit.
Die meisten Menschen kamen aber nach wie vor aus Polen. Bereits 2011 war die Zuwanderung im Vergleich zum Vorjahr mit 20 Prozent deutlich gestiegen.
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Quelle: n-tv.de

