Marktbericht
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Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Mai 2015
  • Software
    Umsatz mit Spiele-Apps mehr als verdoppelt

    Das Geschäft mit Spiele-Apps für Smartphones und Tablets boomt. 2014 sei der Umsatz mit Spielen für beide Geräteklassen in Deutschland um 153 Prozent auf 263 Millionen Euro gestiegen, teilte der Bundesverband Internative Unterhaltungssoftware BIU mit. Wie die Marktforscher der GfK ermittelten, nutzten vier von zehn Menschen in Deutschland ein Tablet, mehr als 10 Millionen verwendeten es auch zum Spielen. In den Charts der App-Stores gehörten Spiele dauerhaft zu den beliebtesten Kategorien. Das große Display habe auch den Altersschnitt nach oben getrieben. Jeder dritte Spieler ist demnach mindestens 40 Jahre alt, das Durchschnittsalter liegt bei 34 Jahren. (dpa)

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  • Unternehmen
    Irland verkauft Air-Lingus-Anteile

    Die British-Airways-Mutter IAG ist nach monatelangem Gezerre bei der geplanten Übernahme der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus einen großen Schritt voran gekommen. Die irische Regierung teilte mit, den Staatsanteil an Aer Lingus von 25 Prozent an die Briten verkaufen zu wollen. Nun muss noch der irische Wettbewerber Ryanair seinen Anteil von knapp 30 Prozent ebenfalls veräußern. IAG hatte betont, nur zu übernehmen, wenn beide großen Anteilseigner mitziehen. Die Briten teilten mit, dass sie sich mit den unabhängigen Verwaltungsräten von Air Lingus auf eine Übernahme für 2,50 Euro und 5 Cent Dividende jeweils in bar je Anteilschein geeinigt hätten. Damit hat das Geschäft ein Volumen von knapp 1,4 Milliarden Euro. Zuletzt hatte Air Lingus im Januar ein auf 2,40 Euro je Aktie aufgestocktes Angebot von IAG abgelehnt. (dpa)

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  • Luftfahrt
    Mehr Passagiere starten von deutschen Flughäfen

    Trotz der Pilotenstreiks bei der Lufthansa ist die Zahl der Flugpassagiere auf Deutschlands Flughäfen im ersten Quartal kräftig gestiegen. Von Januar bis März 2015 starteten 21,4 Millionen Menschen von den Airports und damit 4,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2014, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Dies sei der größte Zuwachs in einem ersten Quartal seit 2010. Wachstumstreiber war allein der Auslandsverkehr: Mit 16,2 Millionen Passagieren legte er um 6,1 Prozent zu. Hingegen ging der Inlandsverkehr leicht um 0,5 Prozent auf 5,2 Millionen Passagiere zurück.estes Konsumklima seit 2001. (dpa)

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  • Börsengang
    Snapchat wirbt um Aktionäre

    Der Fotodienst Snapchat, der für seine von alleine verschwindenden Bilder bekannt ist, wird an die Börse gehen. Snapchat brauche den Börsengang, um unabhängig zu bleiben, sagte Mitgründer und Chef Evan Spiegel bei einer Konferenz des Technologieblogs "Recode". "Wir haben einen Plan, wie wir das machen werden." Einen Zeitraum nannte er nicht. Es könnte der nächste Milliarden-Börsengang aus dem Silicon Valley werden, heißt es. In den vergangenen Finanzierungsrunden war Snapchat von Investoren Medienberichten zufolge mit bis zu 19 Milliarden Dollar (rund 17,5 Milliarden Euro) bewertet worden. Snapchat soll Anfang 2014 ein Übernahmeangebot von Facebook im Umfang von drei Milliarden Dollar ausgeschlagen haben. (dpa)

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  • Medien
    Vox Media kauft "Recode"

    Der Technologieblog "Recode", eine der wichtigsten Quellen für Informationen aus dem Silicon Valley, wird verkauft. Den Zuschlag erhielt US-Berichten zufolge die Medienfirma Vox Media. Das Haus wird mit dem Zukauf zu einem Schwergewicht der Branche. Zu Vox Media gehört bereits der Technologieblog "The Verge". Finanzielle Details lagen zunächst nicht vor. Hinter "Recode" steht ein Team vor Journalisten, das unter dem Dach des "Wall Street Journal" den Blog "All Things D" entwickelt hatte. Sie starteten Anfang vergangenen Jahres die neue Website, da sie sich mit der Wirtschaftszeitung nicht über wirtschaftliche Konditionen einigen konnten. "All Things D" wurde eingestellt. (dpa)

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  • Dienstag, 26. Mai 2015
  • Verbraucher
    Bund will Schlichtungsstelle für alles

    Verbraucher sollen sich künftig mit allen finanziellen Problemen an eine Schlichtungsstelle wenden können. "Heute verschenken die Kunden viel Geld, weil sie den Aufwand scheuen und nicht vor Gericht gehen, obwohl sie gute Karten hätten zu gewinnen", sagte der Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Gerd Billen, dem "Tagesspiegel" laut Vorabbericht.

    Schlichtungsstellen gibt es bereits für Versicherungen, Banken, Verkehr oder Energie. Im Telekommunikationsbereich und in anderen Branchen können sich Kunden dagegen bislang nicht an eine Schiedsstelle wenden. Das soll ein neues Gesetz ändern. Wo branchenspezifische Schiedsstellen fehlen, soll es künftig eine Auffangschlichtungsstelle geben. Die Kosten trägt die Wirtschaft. Den Unternehmen drohen - gestaffelt nach dem Streitwert - Kosten von bis zu 380 Euro pro Schlichtungsfall. (AFP)

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  • Infrastruktur
    EU soll weitere BER-Hilfen genehmigen

    Die Bauherren des neuen Hauptstadtflughafens bereiten weitere millionenschwere Ausgaben vor. Die EU-Kommission soll neue staatliche Hilfen von 2,5 Milliarden Euro genehmigen, wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sagte. Bisher hatten die Verantwortlichen von 2,2 Milliarden Euro gesprochen. Müller erklärte, der Bund habe 2,5 Milliarden Euro in Brüssel angemeldet, um Finanzierungsrisiken abzudecken.  Aus der Summe fließen 1,1 Milliarden Euro in die Fertigstellung des Flughafens, der Rest in spätere Erweiterungen und Zinszahlungen.

    Seit dem Baubeginn 2006 sind die Kosten für den drittgrößten deutschen Flughafen von 2 Milliarden Euro auf 5,4 Milliarden Euro gestiegen - ohne Ausgaben für die Verkehrsanbindung und größtenteils ohne Zinsen. (dpa)

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