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  • Montag, 22. September 2014
  • Personalie
    Soffin-Chef hört auf

    Der Chef des Bankenrettungsfonds Soffin, Christopher Pleister, geht Ende dieses Jahres in Ruhestand. Der 66-Jährige habe sich aus Altersgründen zu diesem Schritt entschieden, sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) in Frankfurt. Pleister war zum 1. Juli 2011 auf den Chefposten des FMSA-Leitungsausschusses gerückt, dem er seit 1. Februar 2009 angehört. Zuvor war er Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Über Pleisters Nachfolge an der Soffin-Spitze entscheidet das Bundesfinanzministerium. Der Soffin war Ende Oktober 2008 kurz nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers aufgelegt worden. (dpa)

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  • Unternehmen
    Lukrativer Auftrag für Nordex

    Der Windanlagen-Hersteller Nordex hat den bislang größten Einzelauftrag in Deutschland erhalten. PNE Wind habe 24  Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117/2400 für den Windpark Chransdorf bestellt, teilte Nordex mit. Die installierte Leistung liege bei 57,6 Megawatt. Die Errichtungsarbeiten starteten im November, im Herbst 2015 soll der Park ans Netz gehen. Der Standort des Projekts liegt etwa 100 Kilometer südöstlich von Berlin. "Wir stellen erleichtert fest, dass im deutschen Markt auch nach der EEG-Novelle vom August 2014 weiterhin eine starke Nachfrage besteht", so Nordex-Vorstand Lars Bondo Krogsgaard. (DJ)

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  • Unternehmen
    Datenpanne bei DHL

    Eine Sicherheitspanne bei der Deutschen-Post-Tochter DHL hat laut einem Pressebericht persönliche Daten offengelegt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, waren am vergangenen Mittwoch fremde Mailadressen, Paketnummern, Zustellorte, Empfängernamen und Absender für jeden einsehbar. Wer sich mit seinem Smartphone oder Tablet bei der Sendungsverfolgung von DHL angemeldet habe, habe statt der eigenen fremde Lieferungen angezeigt bekommen, berichtet das Blatt. In kürzester Zeit seien hunderte Daten abrufbar gewesen. Die Deutsche Post habe die Panne eingeräumt und von einem "technischen Fehler" gesprochen. Es habe kein Hackerangriff stattgefunden. Seit wann die Sicherheitslücke bestand, konnte die Post dem Bericht zufolge nicht mitteilen. (AFP)

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  • Unternehmen
    Rheinmetall behält Autosparte

    Die Rheinmetall AG will ihr Autogeschäft nicht verkaufen. "Unsere Autosparte werden wir definitiv nicht abgeben", sagte Konzernchef Armin Papperger der Süddeutschen Zeitung. Zuletzt war spekuliert worden, im Zuge einer Neuordnung der deutschen Rüstungsindustrie könne es zu einer Art Tauschgeschäft kommen. Die Rheinmetall AG könnte ihren Militärbereich mit der Übernahme der Marinesparte von ThyssenKrupp ausbauen und die eigenen Autozulieferer-Betriebe an ThyssenKrupp abgeben. Dem tritt Papperger entgegen. "Wir sind der größte Hersteller von Motorblöcken und Zylinderköpfen in China, mit einem Wachstum von 20 bis 30 Prozent im Jahr. Warum sollten wir solche Zukunftsfelder aufgeben?" Rheinmetall produziert vor allem Kolben, Motorblöcke und Gleitlager, aber auch andere Autoteile. (DJ)

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Videos Börse
Gute Karten für Siemens. Gebot für Dresser-Rand Siemens nimmt Milliarden in die Hand

Siemens plant die Übernahme des Öl- und Gastechnik-Spezialisten Dresser-Rand und will dafür viel Geld ausgeben. Der Verwaltungsrat der US-Amerikaner unterstützt die Münchner bei ihrem Vorhaben. Der Schweizer Anlagenbauer Sulzer ist aus dem Rennen.

Zweite Streikwoche: Regierung hat Angst um Air France Zweite Streikwoche Regierung hat Angst um Air France

Mit dramatischen Worten warnt Verkehrsstaatssekretär Vidalies vor einer Fortführung des Streiks bei Air France: "Das Schicksal des Unternehmens steht auf dem Spiel." Die Piloten sollten den Ausstand schnell beenden. Die haben jedoch andere Pläne.

Wild-herbe Schönheit: Island ist reich an Attraktionen, Rohstoffen und eigenen Ideen. Touristen oder Wale? Island am Scheideweg

Die isländische Wirtschaft droht trotz des wirtschaftlichen Wachstums und des ausbaufähigen Potentials zu stagnieren. Grund sind die seit der Krise 2008 geltenden Kapitalverkehrssperren. Eine Öffnung erfolgt nur schrittweise und kontrolliert. Von Birgit Haas