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Neustart beim ADAC? Radikaler Wandel nach Skandal ADAC baut um

Der ADAC tüftelt derzeit nach eigenen Angaben an mehreren Modellentwürfen für einen umfassenden Umbau des Autoclubs. Medienberichten zufolge sind die Pläne für eine sinnvolle Trennung zwischen Vereins- und Wirtschaftsaktivitäten schon recht konkret.

Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 21. November 2014
  • Unternehmen
    Puma will gefährliche Chemikalien verbannen

    Der Sportartikelhersteller Puma will gefährliche Chemikalien aus Kleidung und Schuhen verbannen. Bis Ende 2017 sollen in sämtlichen Produkten per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) nicht mehr vorkommen, teilte die weltweite Nummer Drei der Branche mit. PFC machen etwa Regenjacken schmutz- und wasserabweisend, können aber das Immunsystem und die Fortpflanzung schädigen. "Angesichts der gravierenden Trinkwasserverschmutzung in den asiatischen Produktionsländern ist das ein großer Schritt in Richtung einer giftfreien Zukunft", begrüßte Greenpeace-Experte Manfred Santen die Ankündigung. Die Umweltschutzorganisation übt in der Sache seit längerem Druck aus. Auch Adidas kündigte inzwischen entsprechende Schritte an. (dpa)

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  • Unternehmen
    RBS gesteht Fehler beim Bankenstresstest ein

    Die größtenteils staatliche Royal Bank of Scotland (RBS) hat einen Rechenfehler beim Stresstest der Bankenaufsicht EBA zugegeben. Statt wie bislang angenommen locker zu bestehen, ist die britische Großbank gerade so durchgekommen und hat von allen vier getesteten britischen Banken am schlechtesten abgeschnitten, zeigten die Zahlen. Die EBA sowie die Europäische Zentralbank (EZB) hatten im Oktober geprüft, ob Europas große Geldhäuser im Fall einer neuen Finanzkrise genug Eigenkapital hätten. Im sogenannten Stress-Szenario hatte die RBS irrtümlicherweise 4,2 Milliarden Euro Eigenkapital zu viel angegeben. (dpa)

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  • Unternehmen
    Asiaten erhalten 2000 Tonnen Beaujolais Nouveau

    Um den Durst der Asiaten nach dem Beaujolais Nouveau zu stillen, haben unter anderem sechs Riesen-Transportflugzeuge den französischen Jungwein nach Hongkong geflogen. Die Boeing 747-800 der Fluggesellschaft Cathay Pacific hätten Mitte November insgesamt fast 2000 Tonnen Beaujolais Nouveau von Paris nach Hongkong transportiert, wie die Pariser Flughafenverwaltung mitteilte. Von Hongkong aus wurden die Flaschen in mehrere asiatische Länder gebracht und standen pünktlich zum weltweiten Verkaufsstart am Donnerstag in den Regalen.

    Der Beaujolais Nouveau kommt jedes Jahr traditionell am dritten Donnerstag im November in den Handel. Die Asiaten, und insbesondere die Japaner, sind große Fans des Weins, von dem 40 Prozent von Frankreich aus ins Ausland exportiert werden. Im vergangenen Jahr hatte Japan fast acht Millionen Flaschen importiert - das ist mehr als viermal so viel wie die USA. (AFP)

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  • Unternehmen
    RAG-Stiftung übernimmt Zelt-Hersteller

    Die RAG-Stiftung zur Abdeckung der künftigen Steinkohlelasten investiert weiter in Mittelständler. Zum Jahresende werde der hessische Hersteller von Zelten und Zelthallen Röder (Büdingen) mit gut 500 Mitarbeitern und 80 Millionen Euro Umsatz übernommen, teilte die Stiftung mit. Zuvor hatte die Stiftung bereits Minderheitsanteile an dem Pharmahersteller ZellBios und dem Münchner Online-Tierbedarfshändler Zooplus sowie die Mehrheit an dem rheinland-pfälzischen Automatisierungsspezialisten Hahn übernommen.

    Die Stiftung hat ein Milliardenkapital gesammelt, aus dem ab 2019 die dauerhaften Folgelasten des deutschen Steinkohlebergbaus finanziert werden sollen. Wegen des niedrigen Zinsniveaus wird das Geld nicht nur in sichere Papiere, sondern auch in ausgewählte mittelständische Unternehmen investiert. Wenn Ende 2018 die letzte deutsche Steinkohlezeche schließt, fallen nach jetziger Einschätzung jährlich rund 220 Millionen Euro etwa für das dauerhafte Abpumpen von Grubenwasser an Ruhr und Saar an. (dpa)

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  • Unternehmen
    China-Geschäft belastet Gewinn von Volvo

    Kreditausfälle in China könnten dem schwedischen Lkw-Hersteller Volvo einen Gewinnrückgang einbrocken. Beim operativen Gewinn müssten im vierten Quartal voraussichtlich Abstriche von rund 70 Millionen Euro hingenommen werden, wie Volvo mitteilte. Die Profitabilität von Kunden, vor allem im Bergbau, lasse nach und damit auch ihre finanziellen Möglichkeiten. Gründe seien etwa eine rückläufige Nachfrage und geringere Rohstoffpreise. "Das Risiko für künftige Kreditausfälle hat sich deshalb erhöht.", erklärte der Daimler -, MAN - und Scania-Rivale. Im dritten Quartal hatte Volvo dank Kostensenkungen den Gewinn überraschend gesteigert. (rts)

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Ökonomen-Barometer: Trübe Aussichten Ökonomen-Barometer Trübe Aussichten

Deutschlands Ökonomen blicken skeptischer in die Zukunft. Ihre wenig zuversichtliche Konjunkturprognose fällt im November noch schlechter aus als im Vormonat. Von Wolfgang Ehrensberger

Mitglieder der EVG am Rande der Tarifgespräche in Frankfurt. Neue Tarifgespräche starten EVG droht mit Bahnstreiks

Mehrmals hat die Lokführergewerkschaft GDL mit Streiks für Unmut bei den Kunden gesorgt. Nun droht auch die Konkurrenzgewerkschaft mit einem Ausstand. Der Chef der EVG geht ohnehin nicht von einem schnellen Tarifabschluss mit der Deutschen Bahn aus.

Middelhoff während des Prozesses vor dem Landgericht. Manager geht vor BGH Middelhoff legt Revision ein

Drei Jahre soll Thomas Middelhoff in Haft. So urteilt das Essener Landgericht. Doch der ehemalige Chef von Arcandor akzeptiert den Ausgang des Verfahrens nicht. Damit landet der Fall vor dem Bundesgerichtshof. In Haft bleibt Middelhoff vorerst trotzdem.

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