Marktberichte
Meldungen
Bei Opel setzt man unter anderem auf den Mokka. Trotz Russland-Einbruchs Opel glaubt an baldigem Gewinn

Krise in Russland und Flaute in Westeuropa: Opel-Chef Neumann glaubt dennoch weiter fest daran, dass der Autobauer nach langen Jahren in den roten Zahlen 2016 wieder profitabel ist. Dafür müssten allerdings neue Modelle wie der Corsa die Kunden überzeugen.

Thomas Enders Appell an Berlin und Paris Airbus-Chef verlangt Reformen

Deutschland und Frankreich sind die wichtigsten Mitglieder der EU und der Eurozone. Airbus-Chef Enders hat mit beiden Regierungen zu tun. Er registriert nicht nur in Frankreich Reformscheu, auch die Deutschen bekommen ihr Fett weg.

Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 02. Oktober 2014
  • Unternehmen
    Bilfinger-Chefaufseher tritt zurück

    Der Dienstleistungskonzern Bilfinger muss sich einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden suchen. Der bisherige Chefaufseher Bernhard Walter tritt zum 4. November zurück und scheidet ganz aus dem Kontrollgremium aus. Damit soll der Finanzinvestor Cevian, der mit 25,6 Prozent größter Einzelaktionär ist, einen zweiten Sitz im Aufsichtsrat erhalten können. In der Folge wird der Aufsichtsrat einen neuen Vorsitzenden wählen. Cevian ist als aktiver Aktionär bekannt. Die Schweden sind schon seit einiger Zeit an Bilfinger beteiligt. (DJ)

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  • Unternehmen
    Hochtief kauft Aktien zurück

    Der Baukonzern Hochtief startet ab kommender Woche einen umfangreichen Aktienrückkauf. Ab kommenden Dienstag will das Unternehmen bis Ende 2015 bis zu 6,92 Millionen eigene Anteile erwerben. Das seien rund 10 Prozent des Grundkapitals, teilte die Tochter des spanischen Baukonzerns ACS mit. Auf Basis des Schlusskurses vom Mittwoch hätte der Rückkauf ein Volumen von bis zu rund 367 Millionen Euro. Die zurückgekauften Aktien könnten zu allen Zwecken verwendet werden, die von der Hauptversammlung beschlossen worden seien, hieß es weiter. (DJ)

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  • Personalie
    Argentiniens Notenbankchef geht

    Argentiniens Zentralbankchef Juan Carlos Fabrega hat nach einem langen Streit mit der Regierung über die Finanzpolitik seinen Rücktritt eingereicht. Ein Sprecher von Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner erklärte, der bisherige Leiter der Regulierungsbehörde, Alejandro Vanoli, werde das Amt übernehmen. Ein Notenbank-Insider sagte, Fabrega habe seinen Rücktritt "auf eine Weise vorgetragen, die eine Ablehnung unmöglich machte". Vor der offiziellen Ankündigung hatten schon Gerüchte über einen Abgang Fabregas den argentinischen Aktienmarkt belastet. Der Merval-Index verlor deutlich. "Das ist kein gutes Zeichen", sagte Alberto Ramos von Goldman Sachs. Fabregas habe als gemäßigt gegolten und als jemand, "der die Dynamik der Finanzmärkte wirklich versteht". (rts)

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Videos Börse
Der RWE-Turm in Essen. Teil des Sparprogramm RWE verkauft den Turm

Den Versorger RWE drücken hohe Schulden, es müssen Verbindlichkeiten abgebaut werden. Das Dax-Unternehmen veräußert deswegen seinen Turm, in dem sich die Konzernzentrale befindet. Das Gebäude wird langfristig zurückgemietet.

Geld für Übernahme des OTC-Geschäfts der Merck & Co durch Bayer. Jumbo-Bond Bayer platziert riesige Anleihe

Bayer besorgt sich frisches Kapital für die Finanzierung der milliardenschweren Übernahme des Merck & Co -Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien. Die Leverkusener platzieren einen Jumbo-Bond über sieben Milliarden Dollar in mehreren Tranchen.