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Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 29. April 2016
  • Konjunktur
    US-Verbraucher werden skeptischer

    Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April stärker als erwartet eingetrübt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA fiel bei der Umfrage am Monatsende auf 89,0. Ökonomen hatten einen Stand von 90,0 erwartet. Bei der ersten Umfrage Mitte des Monats lag der Wert bei 89,7, Ende des Vormonats bei 91,0 Punkten. Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Eni schreibt rote Zahlen

    Der italienische Ölkonzern Eni ist im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht. Ursächlich seien durch Veräußerungen bedingte Veränderungen bei der Bilanzierung, hieß es. Unter dem Strich stand ein Verlust von 792 Millionen Euro nach einem Nettogewinn von 832 Millionen Euro im Vorjahr. Im fortgeführten Geschäft fiel ein Nettoverlust von 803 Millionen Euro an, hier stand vor Jahresfrist ein Gewinn von 617 Millionen Euro. Eni litt wie auch die Wettbewerber unter niedrigen Rohölpreisen. Die Fördermenge stieg im ersten Quartal unter anderem dank des Starts des Goliat-Ölfelds sowie drei weiterer Projekte um 3,4 Prozent auf 1,75 Millionen Barrel pro Tag. Im Gesamtjahr dürfte die Produktion weitgehend auf dem Vorjahresniveau verharren, hieß es. Die Eni SpA bestätigte, 2016 für Investitionen ein Fünftel weniger ausgeben zu wollen als im Vorjahr. (DJ)

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  • Unternehmen
    British-Airways-Mutter verschiebt Expansion

    Der Lufthansa-Rivale IAG schraubt angesichts der rückläufigen Nachfrage nach Geschäftsreisen seine Expansionspläne zurück. Es würden in der nächsten Zeit nicht so viele neue Ziele in den Flugplan aufgenommen werden wie zunächst geplant, teilte die British-Airways-Mutter mit. Grund dafür sei auch, dass nach den Anschlägen von Brüssel im März das Geschäft schlechter laufe, sagte IAG-Chef Willie Walsh. "Das hat Auswirkungen auf das zweite Quartal." Im ersten Quartal profitierte das Unternehmen vom niedrigen Ölpreis und seinem Sparprogramm. Der operative Gewinn schnellte auf 155 Millionen Euro in die Höhe, im Vorjahr waren es lediglich 25 Millionen Euro. Die Lufthansa legt ihre Zahlen am 3. Mai vor. (rts)

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  • Unternehmen
    Groupon-Umsatz sinkt leicht

    Die Rabattcoupon-Internetseite Groupon hat zu Jahresbeginn Abstriche machen müssen. Im ersten Quartal sanken die Erlöse um zwei Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 732 Millionen Dollar (645 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der starke Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert, belastete wie bereits in den Vorquartalen die Bilanz. Groupon rutschte tiefer in die roten Zahlen. Der Quartalsverlust stieg auf 49,1 Millionen Dollar nach 14,3 Millionen im Vorjahr. Anleger hatten aber noch schlechtere Zahlen erwartet. Die Aktie gewann nachbörslich zunächst fast vier Prozent. Das Unternehmen stellte zudem einen neuen Finanzchef vor: Mike Randolfi ersetzt Brian Kayman, der den Posten interimsweise übernommen hatte. (dpa)

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