Mit einer mehrtägigen Streikaktion wollen Arbeitnehmervertreter in Frankreich ein Gesetzesvorhaben der französischen Regierung stoppen. Der Stein des Anstoßes: Paris versucht zum Schutz von Unternehmen und Reisenden hohe Hürden gegen einen Arbeitskampf in der Luftfahrtbranche aufzurichten.
Zum Abschied macht er reinen Tisch: Mit dem Verlust im vierten Quartal nimmt Josef Ackermann Altlasten aus seiner Amtszeit auf die eigenen Schultern. "Ich wollte das noch selbst wegstecken", erklärt der scheidende Chef der Deutschen Bank im Gespräch mit n-tv Moderatorin Katja Dofel. Offen spricht er über Rendite, Moral und die Kritik am Geschäft mit Agrarrohstoffen.
Die Einführung einer gemeinsamen Währung sollte die Eurozone stark machen. Stark gegen die Übermacht des Dollar. Stark als Wirtschaftsraum. Stark als politische Macht. Große Ziele, aber wurden sie erreicht? Wie stehen Euro und Eurozone heute da? Der Volkswirt Christian Saint-Étienne wagt eine Analyse - mit einem erschreckenden Ergebnis.
Die scharfe Kältewelle bringt den Erdgas-Riesen Gazprom in eine schwierige Lage. Der mächtige Staatskonzern kann angeblich die steil ansteigende Gas-Nachfrage nicht mehr vollständig bedienen. Eine Kälte-Klausel im Liefervertrag lässt Moskau Spielraum. Europa bleibt nur die Hoffnung auf einen schnellen Wetterwechsel. Die europäische Energiepolitik zeigt ihre Schwachstellen.
Nach der freudigen Überraschung am Arbeitsmarkt erreichen weitere ermutigende Signale die Wall Street. Die Industrie freut sich über eine leicht verbesserte Auftragslage. Die Dienstleistungsbranche tritt deutlich stärker auf.
Damit haben die Experten nicht gerechnet: Der Stellenmarkt in den USA - die Achillesferse der weltgrößten Volkswirtschaft - scheint aus seiner Schwäche zu erwachen. Zu Jahresbeginn entstehen sehr viel mehr Stellen als erwartet. Die Märkte reagieren mit einem Kursfeuerwerk.
Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone müssen bis auf weiteres auf die erhofften Geldströme aus China verzichten. Die gewaltigen Devisenreserven sollen zunächst unangetastet bleiben. Über die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua verbreitet Peking skeptische Töne.
Die Menschen in Griechenland sind hochgradig verunsichert. Weil viele von ihnen - nicht ohne Grund - die Rückkehr der schwachen Drachme befürchten, horten sie ihr Geld daheim. Finanzminister Venizelos spricht von fast 50 Milliarden Euro. Wie viele Milliarden sich im Ausland befinden, kann nicht genau beziffert werden.
Sermit I. hat Geld und militärische Ausrüstung für das Terrornetzwerk Al-Kaida gesammelt. Nun will er wieder zurück an seinen Arbeitsplatz bei Daimler. Doch das Dax-Unternehmen lehnt eine Wiedereinstellung ab. "Wir halten die Wiedereinstellung eines verurteilten Terrorhelfers für unzumutbar", so eine Daimler-Sprecherin. Sermit I. geht deshalb vor das Stuttgarter Landesarbeitsgericht.
Seit 66 Jahren starten und landen die Maschinen der ungarischen Fluggesellschaft Malev auf allen Kontinenten der Erde. Nun ist sie pleite. Die Airline lässt den Betrieb mit sofortiger Wirkung ruhen. Auf dem Budapester Flughafen Ferihegy versuchen Reisende ihre Flüge umzubuchen. Ministerpräsident Orban hält einen Neustart für möglich.
Der Chef der deutschen Wirtschaftsweisen, Franz, ist traurig, denn die Volkswirtin Weder di Mauro verlässt das von ihm geführte Gremium. Die 46-jährige Professorin erliegt dem Lockruf von Axel Weber und folgt dem Ex-Bundesbankchef zur Schweizer Bank UBS.
Deutschlands Dienstleister bleiben in der Wachstumszone. Obwohl eine Stagnation bei den Aufträgen zu verzeichnen ist, schaffen sie im Januar neue Arbeitsplätze. Auch der entsprechende Markit-Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist wieder im grünen Bereich. Er profitiert allerdings von den guten deutschen Daten.
Panasonic vollzieht derzeit einen Umbau, der den japanischen Konzern Unsummen kostet. Das schlägt sich auf das Ergebnis nieder. Umgerechnet fast acht Milliarden Euro Verlust stehen für das laufende Geschäftsjahr im Raum.
Mit der Begeisterung der Massen fiebert die USA einem gesellschaftlichen Großereignis entgegen: Am kommenden Wochenende ringen die "Giants" mit den "Patriots" um den Super Bowl. Dabei geht es nicht nur um Sport, sondern auch um milliardenschwere Konsumausgaben.
Die offiziellen Job-Daten aus Washington belegen es: Der US-Arbeitsmarkt entwickelt sich bei weitem besser als erwartet. Schlagartig wittern Anleger den Aufschwung. An der New Yorker Wall Street ziehen Finanz-, Rohstoff- und Auto-Aktien kräftig an. An der Technologiebörse Nasdaq steigt das Kursbarometer auf den höchsten Stand seit elf Jahren.
Drei Tage ist die Bundeskanzlerin in China. Da bleibt nicht viel Zeit, um um den heißen Brei herumzureden. Und so packt Angela Merkel gleich am ersten Tag ein paar heiße Eisen an.
In den Wirren der Schuldenkrise erweist sich Deutschland als Stabilitätsanker der Eurozone. Doch was passiert, wenn Griechenland scheitert? In einem offenen Brief an die Kanzlerin beschreibt Telebörse-Moderator Raimund Brichta, was Europa wirklich blüht, wenn die Währungsunion zusammenbricht.