Marktberichte
Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. April 2014
  • Unternehmen
    UAW macht Rückzieher im Fall VW

    Die Gewerkschaft UAW hat ihren Einspruch gegen eine Abstimmung beim Autobauer Volkswagen im US-Werk in Chattanooga zurückgezogen. Dies sei im besten Interesse der VW-Beschäftigten und des Konzerns, begründete sie den Schritt. Die UAW war mit dem Versuch gescheitert, in einer Abstimmung von der Belegschaft zur offiziellen Arbeitnehmervertretung gekürt zu werden. Nach der Niederlage wandte sich die Gewerkschaft an den Nationalen Ausschuss für Betriebsverfassungen NLRB, um den Ausgang der Wahl anzufechten und eine Neuwahl durchzusetzen. Dieses Vorhaben gab sie nun auf. (DJ)

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  • Banken
    Coba-Chef gegen lange Dispo-Nutzung

    Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Martin Blessing, fordert ein Gesetz gegen die übermäßig lange Nutzung des Dispokredits durch Bankkunden. Blessing sagte der "Bild"-Zeitung: "Ich finde ein Gesetz gegen das dauerhafte Nutzen des Dispo-Kredits sinnvoll, quasi eine Dispo-Nutzungsbremse." Niemand sollte dauerhaft im Dispo sein, so der Manager. Es gebe günstigere Kredite. Zur konkreten Ausgestaltung schlug Blessing eine automatische Benachrichtigung der Kunden vor. "Kunden könnten nach zehn Tagen im Dispo einen automatischen Hinweis von der Bank per SMS oder E-Mail bekommen", sagte er. "Dann könnten wir mit ihnen über günstigere Kredite reden." (AFP)

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  • Banken
    Russland macht vier Ukraine-Geldhäuser dicht

    Nach dem umstrittenen Anschluss der Krim hat Russland vier ukrainische Banken auf der Halbinsel geschlossen. Die Geldhäuser hätten ihre Aufgaben nicht erfüllt, teilte die Zentralbank in Moskau mit. Kunden hätten sich beschwert, dass sie weder Geld abheben noch überweisen könnten. Russland hatte den Krim-Bewohnern zugesichert, dass Einlagen mit bis zu 700.000 Rubel (rund 14.200 Euro) je Konto vom Staat geschützt sind. Die übrigen ukrainischen Banken auf der von Kiew abtrünnigen Halbinsel dürften bis zum 1. Januar 2015 auch ohne russische Lizenz arbeiten, betonte Zentralbank-Vizechef Michail Suchow. Bedingung sei aber, dass sie alle Verpflichtungen erfüllten. Es gebe bereits Anfragen ukrainischer Banken, die ihre Arbeit auf der Krim fortsetzen wollten, sagte Suchow weiter. Bis Ende April würden dort zudem russische Geldhäuser insgesamt mehr als 200 Filialen gründen. (dpa)

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  • Banken
    Barclays dampft Rohstoffhandel ein

    Nach anderen Großbanken zieht sich auch Barclays einem Zeitungsbericht zufolge aus Teilen des Rohstoffhandels zurück. Das britische Institut wolle das Geschäft mit Metallen, Energie und Agrar-Erzeugnissen eindampfen, berichtete die "Financial Times". Dies führe auch zu erheblichen Stellenstreichungen. Hintergrund sei, dass die Bedingungen am Markt ungünstiger geworden seien. Den Rohstoffhändlern machen sinkende Einnahmen und verschärfte Auflagen der Aufseher zu schaffen. Barclays will laut Zeitung seine Pläne am Dienstag vorlegen. Zuletzt hatten sich bereits die US-Großbanken JP Morgan und Morgan Stanley aus ähnlichen Gründen aus diesem Geschäft zurückgezogen. Auch die Deutsche Bank fährt ihren Rohstoff-Bereich zurück. (rts)

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Meldungen
Verbraucherschützer ziehen seit geraumer Zeit gegen die "Strafzinsen" zu Felde. Überziehungszinsen Südwest-Sparda-Bank macht Schluss damit

Die Bundesregierung will eine Warnpflicht für überzogene Konten einführen. Der Chef der Sparda-Bank in Baden-Württemberg, Hettich, hält das nicht für zeitgemäß. In Zeiten von Online- und Telefonbanking hätten die Kunden ihr Konto jederzeit im Blick.

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