Raumflugzeug "SpaceShip Two" abgestürzt

Das private Raumflugzeug "SpaceShip Two" ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. Das teilt das Unternehmen Virgin Galactic mit. Das Schicksal der Piloten ist noch ungeklärt.

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  • Freitag, 31. Oktober 2014
  • Unternehmen
    Autozulieferer Hella geht an die Börse

    Der westfälische Autozulieferer Hella geht an die Börse. Das Unternehmen verkaufte im Rahmen einer Privatplatzierung 11,1 Millionen Aktien zum Gesamtpreis von rund 278 Millionen Euro, wie die Hella KGaA Hueck & Co mitteilte. Damit sei die Voraussetzung für die Aufnahme in den regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse erfüllt. Der Handel der Hella-Aktien solle voraussichtlich am 11. November beginnen. Hella ist auf Lichtsysteme und Elektronik für Autos spezialisiert und wurde bereits seit längerem als Börsenkandidat gehandelt. (dpa)

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  • Unternehmen
    Großbank BNP Paribas legt überraschend zu

    Frankreichs größte Bank BNP Paribas hat im Sommer überraschend zugelegt. Im dritten Quartal standen unter dem Strich 1,5 Milliarden Euro Gewinn und damit elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilte. Nach einer Milliardenstrafe in den USA im zweiten Jahresviertel schnitt das Geldhaus deutlich besser ab als von Analysten erwartet und schaut sich nach Übernahmezielen in Deutschland und Polen um. Im Juni hatte BNP wegen Geschäften mit sogenannten Schurkenstaaten eine Milliardenstrafe in den USA bezahlen müssen und den höchsten Quartalsverlust ihrer Geschichte verbucht.

    Die USA hatten BNP wegen verbotener Geschäfte mit Iran, Kuba und dem Sudan gerügt. Im dritten Quartal kamen BNP bessere Geschäfte im Anleihenhandel ebenso zugute wie geringere Sorgen um faule Kredite. Besser lief es auch im Investmentbanking und dem Geschäft mit Unternehmenskunden. Gutes Wachstum berichtete BNP Paribas auch von ihrer deutschen Direktbank-Tochter Cortal Consors. Die Franzosen hatten sich im Sommer mit der Unicredit-Tochter HypoVereinsbank (HVB) auf die Übernahme von deren Online-Tochter DAB geeinigt. Vorstandschef Jean-Laurent Bonnafe hat nun weitere Übernahmen - sowohl hierzulande als auch in Polen - im Blick. (dpa)

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  • Unternehmen
    Sharp mit Gewinnrückgang im Quartal

    Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinnrückgang verbucht. Wie das Unternehmen bekanntgab, sank der Nettoertrag zwischen Juli und September auf 6,5 Milliarden Yen (47 Millionen Euro), nachdem im gleichen Vorjahreszeitraum noch 13,6 Milliarden Yen eingespielt worden waren. Nachdem im April die Verbrauchersteuer in Japan angehoben wurde, hatte die Nachfrage nachgelassen. Der Umsatz verringerte sich um 3,6 Prozent auf 707,9 Milliarden Yen. Sharp geht für das noch bis zum 31. März 2015 laufende Geschäftsjahr weiter von einem Nettoerlös von 30 Milliarden Yen aus. Der Umsatz dürfte sich auf 2,9 Billionen Yen belaufen, nachdem man bisher von 3 Billionen Yen ausgegangen war. (dpa)

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  • Babynahrung
    Danone wagt sich nach China

    Der französische Lebensmittelkonzern Danone steigt bei der chinesischen Molkerei Yashili ein. Danone will sich damit einen größeren Anteil am rasch wachsenden Markt für Molkereiprodukte sichern. Danone werde 25 Prozent der Yashili-Aktien übernehmen und dafür 550 Millionen Dollar zahlen, teilte der französische Konzern mit. Das Geschäft soll in den nächsten Monaten abgeschlossen werden, die Aktionäre müssen aber noch zustimmen. Yashili stellt vor allem Milchpulver her. Mit dem Einstieg bei dem Unternehmen hat Danone vor allem den Markt für Babynahrung im Visier. Haupteigner von Yashili ist die chinesische Molkerei Mengniu, an der Danone wiederum rund zehn Prozent hält. (rts)

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  • Quartalsergebnis
    Citigroup muss nachbessern

    Die Citigroup muss wegen Rechtsstreitigkeiten ihr Quartalsergebnis korrigieren. Aufgrund von Rückstellungen in Höhe von 600 Millionen Dollar betrage der Nettogewinn im dritten Quartal jetzt nur noch 2,84 Milliarden Dollar, teilte die US-Bank mit. Vor zwei Wochen war noch von 3,44 Milliarden Dollar die Rede. Grund für die Korrektur seien behördliche Anfragen und Ermittlungen. Diese schritten immerhin schnell voran. Nach Bekanntgabe der Korrektur fielen die Citi-Aktien im nachbörslichen Handel zunächst um 2 Prozent. Später machten sie die Verluste wett. (rts)

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Videos Börse
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Das iPhone ist zwar jetzt schon im theokratisch regierten Iran erhältlich - Apple hat laut einem Bericht aber weitergehende Pläne für das Land. So seien Geschäfte geplant, die ausschließlich Produkte des Tech-Konzerns anbieten. Doch noch gibt es politische Hürden.