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Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 28. Februar 2015
  • Magazinbericht
    IBM streicht etwa 400 Stellen

    IBM streicht der "Wirtschaftswoche" zufolge als Teil seines weltweiten Entlassungsprogramms in diesem Jahr etwa 400 Stellen in Deutschland. Die Mitarbeiter sollen Aufhebungsverträge unterschreiben, berichtet das Magazin unter Berufung auf Kreise des IBM-Aufsichtsrates. Damit würde die Zahl der Angestellten des weltgrößten IT-Dienstleisters in Deutschland auf etwa 16.500 fallen. IBM lehnt einen Kommentar ab. Der Mutterkonzern hat einen Stellenabbau angekündigt, der "mehrere Tausend Beschäftigte" betreffen soll. Der einst für seine Großrechner und PCs bekannte IT-Konzern treibt einen Umbau in Richtung Cloud-Computing sowie Big Data und Sicherheitssoftware voran. (rts)

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  • Carsharing
    DriveNow expandiert ins Ausland

    Der Carsharing-Anbieter DriveNow plant den Ausbau seines Geschäfts außerhalb Deutschlands. "Unser Wachstum liegt im Ausland", sagte der Geschäftsführer des Gemeinschaftsunternehmens von BMW und Sixt, Nico Gabriel, der "WirtschaftsWoche". In Europa wolle man "in bis zu 15 Städte expandieren" und in Nordamerika "in zehn Städten an den Start gehen". Genau die gleichen Zahlen hatte bereits im Sommer BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson als Ziele für das Joint Venture ausgerufen. Gabriel zufolge wird die Kurzzeitvermietung in Deutschland dagegen zunächst nicht in weiteren Städten angeboten. Auf dem Heimatmarkt ist DriveNow mit 2350 Autos in fünf Städten vertreten. (rts)

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  • Stahl
    Verband erwartet Hochofensterben

    Der Chef des Weltstahlverbands, Wolfgang Eder, geht davon aus, dass in den nächsten zwanzig Jahren in Europa mehrere Stahlwerke schließen werden. In Europa werde zu viel Stahl produziert, sagte Eder in der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Dies habe Konsequenzen für den europäischen Markt. "Weil es enorme Überkapazitäten gibt, sind die Preise so niedrig, dass es zunehmend kritischer wird für eine Reihe von Standorten. So kann es nicht weitergehen." Eder, der auch Vorstandschef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine ist, rechnet mit dem Ende von "sechs bis acht Werken". Viele europäische Hochöfen könnten besonders bei den Herstellungskosten für einfache Produkte nicht mit Ländern wie der Türkei, der Ukraine, Russland, China oder Indien mithalten. "Die Krisensignale sind seit Jahren nicht zu übersehen", sagte Eder. (dpa)

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  • Fracking
    USA bauen Bohrtürme ab

    Amerika baut rapide ab: Der Ölpreisverfall hat die Zahl der Bohranlagen zur Förderung auf den tiefsten Stand seit mehr als dreieinhalb Jahren gedrückt. Einer vor dem Wochenende veröffentlichten Statistik der Ölservicefirma Baker Hughes zufolge waren zuletzt 986 Anlagen im Einsatz. Das waren 33 weniger als in der Vorwoche und 444 weniger als vor einem Jahr. Es ist der tiefste Stand seit Juni 2011. Weil die Ölpreise seit dem letzten Sommer massiv abgerutscht sind, rechnet sich die Produktion für viele Firmen nicht mehr. Durch Fracking, eine ökologisch umstrittene Fördertechnik, bei der tief lagerndes Schieferöl mit Chemikalien gelöst wird, hatte Amerika die Produktion zuvor stark ausgeweitet. (dpa)

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  • Arbeitsmarkt
    Telecom Italia stellt ein

    Nach den flexibleren Kündigungsschutz-Regeln in Italien hat die Telecom Italia 4000 Neueinstellungen angekündigt. Das Vorhaben ziele auf die Gruppe der 20- bis 30-Jährigen, erklärte Firmenchef Marco Patuano nach einem Treffen mit Gewerkschaftern. Geplant seien die Neueinstellungen über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Der Konzern beschäftigt in Italien bislang rund 50.000 Menschen. Vor wenigen Wochen bereits hatte der Autobauer Fiat Chrysler Neueinstellungen angekündigt. Regierungschef Matteo Renzi hat jüngst eine Arbeitsmarktreform mit weniger strikten Regeln für Neueinstellungen und Kündigungen auf den Weg gebracht. Die Arbeitslosenquote unter jungen Leuten liegt in Italien bei rund 40 Prozent. Die OECD hatte vor einigen Tagen ihre Wachstumsprognose für das Land angehoben. (rts)

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Videos Börse
Wusste, was auf ihn zukommt: Robert "Bob" Benmosche. Der Retter der US-Milliarden AIG-Chef Benmosche ist tot

Kritikern war er zu ruppig, Unterstützern gilt er als die treibende Kraft, die dem US-Steuerzahler den Verlust einer dreistelligen Milliardensumme ersparte. Jetzt ist Bob Benmosche gestorben - kurz nach seinem Ausscheiden bei AIG.

In Wolfsburg werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Porsche-Chef im Vorstand VW organisiert sich neu

Umsatzmäßig reicht Volkswagen an die Wirtschaftskraft von Finnland heran. Im vergangenen Jahr verzeichnen die Wolfsburger einen ordentlichen Gewinnanstieg. Allerdings enttäuscht der Ausblick. 2015 soll ein Jahr des Umbaus werden.

Unter erster Prognose: US-Wirtschaft wächst langsamer Unter erster Prognose US-Wirtschaft wächst langsamer

Nur 2,2 Prozent legt das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr im vierten Quartal zu. Washington korrigiert damit erste Schätzungen von 2,6 Prozent. Eine stabile Wirtschaftslage lässt Experten für 2015 optimistischere Zahlen erwarten.

Russland verzeichnet derzeit zudem eine zweistellige Inflationsrate. Auch Putin spart Russland geht ans Eingemachte

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Russland kämpft mit aller Macht gegen das ausufernde Defizit. Die Regierung in Moskau will einen Notfonds anzapfen. Präsident Putin leistet auch schon einen Beitrag.

Linienflieger heiß begehrt: Airbus legt Rekordjahr hin Linienflieger heiß begehrt Airbus legt Rekordjahr hin

Über 60 Milliarden Euro setzt der Flugzeugbauer Airbus im Gesamtjahr 2014 um - ein neuer Rekord. Vor allem die zivilen Flieger verkaufen sich prächtig. Die Freude können allenfalls Probleme beim Militärgeschäft schmälern.

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Rüstungsmesse in Abu Dhabi: Waffenschau im Schatten des Krieges Rüstungsmesse in Abu Dhabi Waffenschau im Schatten des Krieges

Die Militärmesse am Golf zieht alle zwei Jahre Militärs und Waffenhändler aus aller Welt an. Diesmal jedoch geht es bei der IDEX um mehr als nur um Prestigekäufe und Hightech. Über dem Waffenbasar schweben die dunklen Wolken realer Kriege. Der Kampf gegen den IS verleiht der IDEX grausame Brisanz. Mit dem Besuch von Poroschenko rückt der Ukraine-Konflikt in den Vordergrund.