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Aktie mit Abwärtstrend: McDonald's laufen die Kunden davon Aktie mit Abwärtstrend McDonald's laufen die Kunden davon

Die Billig-Konkurrenz und der Gammelfleisch-Skandal in China haben McDonald's einen herben Rückschlag versetzt: Der Gewinn bricht im jüngsten Quartal regelrecht ein. Nun verkündet der Konzern Maßnahmen, mit den Kunden zurückgewonnen werden sollen.

Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 21. Oktober 2014
  • Energie
    Gazprom will mehr in Asien investieren

    Der russische Energiekonzern Gazprom spielt wegen der Sanktionen des Westens höhere Investitionen in Asien durch. Es werde erwogen, mehr Geld in andere Märkte umzuschichten, teilte das Unternehmen mit. Die gegenseitigen Strafen im Zuge des Ukraine-Konflikts treffen auch Gazprom. Dieses Jahr will der vom Kreml kontrollierte Konzern ein Viertel mehr investieren als ursprünglich geplant, umgerechnet nunmehr 19,6 Milliarden Euro. Im Mai hatte Russland mit China einen umfangreichen Gas-Vertrag ausgehandelt, dessen Volumen auf 400 Milliarden Dollar geschätzt wird. Ab 2018 liefert Gazprom bis zu 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr in die Volksrepublik. Russland will sich damit unabhängiger von Lieferungen nach Europa machen. (rts)

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  • Unternehmen
    Energiebörse EEX nimmt Powernext

    Die Leipziger Energiebörse EEX übernimmt den französischen Rivalen Powernext. Wie beide Unternehmen mitteilten, werde EEX künftig 55,8 Prozent der Powernext-Anteile besitzen. Die Transaktion soll Anfang 2015 über die Bühne gehen und wird durch den Tausch von Aktien abgewickelt. Mit der Verbindung will die Tochter der Deutschen Börse die Kosten senken und die Wettbewerbsposition gegenüber der britischen Gashandelsbörse NBP stärken. Die EEX hatte erst zuletzt angekündigt, international zu expandieren und dabei auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Anbietern zu setzen. (rts)

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  • Unternehmen
    Immofinanz zieht sich aus Schweiz zurück

    Die Immofinanz hat drei Logistikimmobilien in der Schweiz an einen Fonds der Credit Suisse verkauft. Der Preis liege bei umgerechnet rund 95 Millionen Euro und damit über dem Buchwert der Liegenschaften, teilte Immofinanz mit. Das österreichische Immobilienunternehmen zieht sich damit komplett aus dem Schweizer Markt zurück. Den Verkaufserlös will die Firma unter anderem in den Ausbau des Deutschland-Geschäfts investieren, wo der Konzern über die Tochter Deutsche Lagerhaus im Logistikimmobilien-Geschäft vertreten ist. Zudem besitzt das Unternehmen mehrere große Einkaufszentren in Moskau. (rts)

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  • Unternehmen
    Tom Tailor bekommt Kosten gebändigt

    Der Modekonzern Tom Tailor bekommt seine Kosten zunehmend in den Griff und hat seinen Gewinn in den ersten neun Monaten kräftig gesteigert. Zur verbesserten Profitabilität hätten vor allem die ertragreicheren Geschäfte der Tochter Bonita geführt, teilte die Hamburger Firma mit. In den ersten neun Monaten schnellte das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 20,7 Prozent auf 56,9 Millionen Euro. Gleichzeitig kletterten die Erlöse nach ersten Berechnungen um 3,5 Prozent auf 679,1 Millionen Euro.

    "Das dritte Quartal verlief für den gesamten Textileinzelhandel aufgrund der extremen Temperaturen im Juli und insbesondere im September enttäuschend", sagte Vorstandschef Dieter Holzer. Vor diesem Hintergrund haben sich Tom Tailor "vergleichsweise gut geschlagen".

    Das Ziel, Bonita profitabler zu machen, sei erreicht worden. Der vollständige Bericht für die ersten neun Monate soll am 6. November veröffentlicht werden. Erstmals seit dem Börsengang vor vier Jahren hatte der Modekonzern 2013 rote Zahlen geschrieben. Der Grund waren die Kosten für die Integration der zugekauften Modekette Bonita und deren schwache Ergebnisentwicklung. Inzwischen hat Holzer Bonita umgekrempelt, den Vertrieb gestrafft, neue Kollektionen entwickelt und den Geschäften ein moderneres Image verliehen. (rts)

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  • Unternehmen
    Daimler steht vor Motorrad-Zukauf

    Daimler steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz davor, Anteile des italienischen Motorradbauers MV Agusta zu kaufen. Die Verhandlungspartner seien sich in den meisten Punkten einig, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Demnach will der Stuttgarter Konzern bis zu 25 Prozent übernehmen, die 30 Millionen Euro kosten dürften. Die Chancen dafür stünden bei 90 Prozent. Details wollen die Unternehmen der "SZ" zufolge bis Anfang November bekanntgeben. Daimler selbst habe sich nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht. Im Jahr 2012 hatte der Daimler-Konkurrent Audi  die italienische Motorrad-Kultmarke Ducati übernommen. (rts)

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Videos Börse
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