Marktberichte
Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 24. April 2014
  • Konjunktur
    US-Industrie zieht spürbar an

    Die US-Industrie hat im März überraschend viele Aufträge eingesammelt. Die Bestellungen für langlebige Güter - von Mixern bis hin zu Düsenjets - stiegen im Vergleich zum Vormonat um 2,6 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hatte nur mit einem Plus von 2,0 Prozent gerechnet. Bereits im Februar gab es einen Anstieg von 2,1 Prozent.

    Damit setzt sich die Reihe positiver Konjunkturdaten fort und signalisiert, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal an Fahrt gewonnen hat. Zuletzt gab es auch gute Zahlen bei der Industrieproduktion, dem Einzelhandel und bei der Beschäftigung. (rts)

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  • Unternehmen
    United Continental in Winterstarre

    Die vielen Flugausfälle wegen des strengen Winters in den USA haben United Continental hart getroffen. Der Verlust weitete sich im ersten Quartal 2014 auf 609 Millionen Dollar aus, wie der Lufthansa -Partner mitteilte. Die Kosten fielen deswegen höher aus, der Umsatz niedriger. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch ein Minus von 417 Millionen Dollar gegeben.

    Die Konkurrenz ist unterdessen besser weggekommen. Branchenprimus American Airlines wies für die ersten drei Monate einen Gewinnanstieg auf 480 Millionen Dollar aus. Southwest Airlines verdiente unter dem Strich 152 Millionen Dollar und damit fast drei Mal soviel wie im Jahr zuvor, obwohl die Gesellschaft ebenfalls Sonderlasten wegen Flugausfällen verkraften musste. (rts)

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  • Quartalsbericht
    New York Times macht Kasse

    Trotz eines Gewinnrückgangs hat die New York Times überraschend starke Erstquartalsergebnisse veröffentlicht. Treiber für diese Entwicklung waren insbesondere die gestiegenen Werbeeinnahmen. "Zum ersten Mal seit einigen Jahren haben wir wieder ein Quartalswachstum bei den Werbeumsätzen in den Sparten Print und Digital erzielt. Insgesamt haben die Umsätze mit Werbung um mehr als 3 Prozent im Jahresvergleich zugelegt", so der CEO. Die New York Times rechnet weiterhin mit einer hohen Volatilität bei den Monatsvergleichen. Der Verlag geht bei den Werbeeinnahmen im zweiten Quartal weiter von einem Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. (DJ)

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  • Bilanz
    Kalter Winter lähmt UPS

    UPS leidet unter dem eisigen Winter in den USA. Der Kälteeinbruch hat deutliche Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der weltgrößte Paketdienst verbuchte nach Angaben im ersten Vierteljahr einen Gewinnrückgang um zwölf Prozent auf 911 Millionen Dollar. Die ungewöhnlich niedrigen Temperaturen schmälerten dabei den Betriebsgewinn um rund 200 Millionen Dollar. Dieser Bremseffekt trübte auch die Aussichten für das gesamte Jahr - voraussichtlich wird UPS nach eigenen Angaben nur knapp die eigenen Gewinnprognosen einhalten können. Vorbörslich reagierten UPS-Aktien mit einem Minus von rund zwei Prozent auf die Zahlen. Die Kältewelle hatte auch den Branchenzweiten FedEx massiv behindert. Den Umsatz steigerte UPS trotz der Probleme in den USA um knapp drei Prozent auf 13,78 Milliarden Dollar. (rts)

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Meldungen
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