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Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 02. Mai 2015
  • Personalie
    Unternehmer Loh neuer Bitkom-Chef?

    Der hessische Unternehmer Friedhelm Loh soll laut "Wirtschaftswoche" Nachfolger von Dieter Kempf an der Spitze des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) werden. Das erfuhr das Wirtschaftsmagazin aus Bitkom-Kreisen. Der Milliardär besitzt die Friedhelm Loh Group, zu der unter anderem der Schaltschrank- und Elektronikhersteller Rittal gehört. Der 68-jährige Loh war langjähriger Präsident des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Der Verband Bitkom hatte dem Bericht zufolge ursprünglich eine interne Lösung angestrebt. Allerdings hätten mehrere mögliche Kandidaten abgewunken, weil sie sich weiter auf das operative Geschäft konzentrieren wollten. (dpa)

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  • Tarifkonflikte
    Warnstreiks bei der Post in NRW

    Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi für Samstag erneut kurzfristig zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. Während die Gewerkschaft in Nordrhein-Westfalen die Brief- und Paketzusteller aller Niederlassungen aufrief, mit Beginn der Frühschicht ab 5 Uhr die Arbeit niederzulegen, waren in anderen Bundesländern nur punktuelle Streiks vorgesehen, wie eine Sprecherin mitteilte. Allein in NRW rechnet Verdi damit, dass erneut hunderttausende Briefe und Pakete liegenbleiben werden. Verdi fordert für die rund 140.000 Tarifkräfte eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Gewerkschaft kämpft gegen das neue Konzept für die Paketzustellung der Deutschen Post: Der Konzern hatte dafür zu Jahresbeginn 49 Regionalgesellschaften gegründet, in denen 20.000 Jobs entstehen sollen. Diese sollen allerdings nicht nach Haustarif, sondern nach den Tarifregelungen der Speditions- und Logistikbranche bezahlt werden. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 8. und 9. Mai in Berlin statt. (AFP)

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  • Unternehmen
    SAP will nichts von Salesforce

    SAP ist Spekulationen über ein Interesse an dem US-Konkurrenten Salesforce entgegengetreten. An Andeutungen, SAP erwäge oder habe zu früher einen Kauf von Salesforce erwogen, sei nicht dran, teilte ein SAP-Sprecher mit. In einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg war zuvor davon die Rede, dass der Walldorfer Weltmarktführer für Unternehmenssoftware mit dem größten Anbieter von Cloud-Software für Firmen im vergangenen Jahr über strategische Allianzen gesprochen habe. Das Geschäft mit Cloud-Software, die zur Miete über das Internet angeboten wird statt über Lizenzverkäufe, gilt als zukunftsträchtig. (rts)

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Videos Börse
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