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Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 21. September 2014
  • Fusionsgerüchte
    Spricht Bingham mit Morgan Lewis?

    In den USA bahnt sich offenbar eine Aufsehen erregende Großfusion von zwei führenden Anwaltskanzleien an. Bingham McCutchen und Morgan Lewis & Bockius hätten sich auf eine Verschmelzung verständigt, heißt es aus dem Umfeld der Kanzleien. Nach einem Zusammenschluss würde das Unternehmen zu den weltweit fünf größten Kanzleien mit mehr als 2000 Anwälten und einem Umsatz von rund zwei Milliarden Dollar zählen. Bingham sei nach einem Umsatzrückgang 2013 seit Monaten auf der Suche nach einem Fusionspartner gewesen. Die Gespräche mit Morgan Lewis hätten im Juli begonnen. Weder Bingham noch Morgan Lewis wollten sich dazu äußern. (rts)

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  • Nutzfahrzeuge
    MAN einigt sich mit Scania

    Der Volkswagen-Konzern fährt erste Erfolge aus der im Sommer geglückten Komplettübernahme seiner schwedischen Nutzfahrzeugtochter Scania ein. Die Schweden und die zweite Lkw-Tochter unter VW-Dach, MAN aus München, haben angeblich eine Zusammenarbeit bei Getrieben besiegelt. Die teuren Herzstücke der Fahrzeuge sind ein großer finanzieller Hebel, heißt es aus dem Umfeld der beteiligten Unternehmen. Der Plan solle Anfang der Woche auf der Messe IAA vorgestellt werden. VW hatte Scania im Sommer für fast sieben Milliarden Euro komplett geschluckt. Der Zusammenschluss soll nun gemeinsame Sparbemühungen in verschiedenen Bereichen ermöglichen. (dpa)

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  • Energiewende
    Windmesse startet in Hamburg

    In der kommenden Woche öffnet zum ersten Mal die Hamburger Messe Windenergy ihre Tore. Vorausgegangen war ein langwieriger Streit mit der Messegesellschaft im nordfriesischen Husum, wo zuvor über viele Jahre die Leitmesse der Branche ausgetragen wurde. Am Ende vereinbarten Hamburg und Husum eine Kooperation. Im nächsten Jahr wird die Husumwind wieder an die Küste einladen, mit einem Fokus auf Deutschland und den Nordseemarkt. Das Hamburger Branchentreffen beginnt am 23. September. Am ersten der vier Messetage wird Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel erwartet. Die Veranstaltung versteht sich als weltweite Leitmesse der Windenergiebranche. (dpa)

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  • Autobau
    Mercedes trotzt der Ukraine-Krise

    Das Russlandgeschäft von Mercedes-Benz läuft nach Auskunft des Stuttgarter Autobauers trotz Ukraine-Krise gut. "Wir haben im ersten Halbjahr in Russland 20 Prozent mehr Autos als im Vorjahreszeitraum abgesetzt. Und das, obwohl dort insgesamt in diesem Jahr deutlich weniger Autos verkauft wurden", sagte Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius der "Welt". Gegen die Folgen bei einer weiteren Zunahme der Spannungen sei auch Daimler nicht immun. "Wenn das so kommt und der Gesamtmarkt in Russland weiter rückläufig ist, werden auch wir das spüren. Aber unser Ziel bleibt, 2014 in Russland mehr Autos zu verkaufen als im Jahr zuvor", kündigte der Vertriebschef an. Mercedes-Benz peile ungeachtet politischer Spannungen und einer Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds 2014 in Europa einen Rekordabsatz an. (dpa)

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Videos Börse
Gute Aussichten für Nepal? Die Regierung in Kathmandu nimmt alte Dammbaupläne wieder auf. Riesenstaudamm im Himalaya Nepal setzt auf Wasserkraft

Ein neues Großvorhaben in den Tälern des Himalaya könnte die energiepolitische Landkarte Asiens grundlegend verändern: Die Regierung in Nepal gibt den Weg frei für ein umstrittenes Wasserkraftwerk. Den Zuschlag bekommt eine Firma aus Indien.

Ein heißes Eisen: Das Stahlgeschäft ist international eng verflochten. Russischer Stahlriese Evraz bestätigt US-Pläne

Das Umfeld erscheint schwierig, die politische Gesamtsituation widrig: Allem Gegenwind zum Trotz will sich der milliardenschwerer Rohstoffkonzern Evraz aus Russland an der Wall Street an die Börse wagen. Umfang und Zeitpunkt sind noch offen.

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