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Fracking-Öl sprudelt weiter, trotz anhaltender Debatte über ein Verbot der Methode. "Gesundheitliche Risiken" US-Bundesstaat verbietet Fracking

Der Schiefer-Öl-Boom hat die Ölproduktion in den USA auf das höchste Level seit Jahrzehnten getrieben. Der Preisverfall durch die Überversorgung hält alle Welt in Atem. Wie lange machen die USA weiter so? Ein US-Bundesstaat erklärt das Aus für Fracking.

Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 18. Dezember 2014
  • Kurssturz
    Chinesischer Daimler-Partner BYD sieht rot

    Ein knapp 30-prozentiger Kurssturz des chinesischen Elektroauto-Bauers BYD hat für Aufsehen gesorgt. Die in Hongkong gelisteten Aktien des Partnerunternehmens von Daimler schlossen 28,8 Prozent tiefer auf einem 18-Monats-Tief von 25,05 Honkong-Dollar. Das ist der größte Tagesverlust der Unternehmensgeschichte. Dabei wechselten mehr als 54 Mal so viele BYD-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag. In einer eilig anberaumten Telefonkonferenz betonte BYD, aus Sicht des Unternehmens gebe es keinen Grund für diese Talfahrt. BYD und andere chinesische Autobauer verlieren auf ihrem hart umkämpften Heimatmarkt derzeit Marktanteile an ausländische Konkurrenten. (rts)

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  • Korruption
    Avon zahlt Millionenstrafe wegen Bestechung

    Der US-Kosmetikkonzern Avon muss in den USA eine Millionenstrafe zahlen, weil die Unternehmenstochter in China Beamte unter anderem mit Gucci-Taschen bestochen hat. Die US-Börsenaufsicht SEC teilte mit, Avon müsse 135 Millionen Dollar (108 Millionen Euro) zahlen, weil das Unternehmen die Bestechungen in China nicht verhindert habe. Nach Erkenntnissen der SEC gaben Mitarbeiter von Avon in China rund acht Millionen Dollar für "Geschenke" aus: Beamte bekamen demnach Bargeld, Reisen oder teure Produkte der Luxusmarken Gucci und Louis Vuitton. Avon hatte 2006 versucht, als eines der ersten Unternehmen die Erlaubnis für den Direktverkauf von Kosmetik in China zu bekommen. US-Medienberichten zufolge bekannte Avon sich schuldig und vermied so eine Anklage. (AFP)

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  • Export
    BDI sieht große Herausforderungen

    Nach einem Exportwachstum von bis zu vier Prozent im zu Ende gehenden Jahr sieht sich die deutsche Industrie 2015 vor großen Herausforderungen. Das größte Risiko liegt in der Entwicklung der weltweiten Konjunktur, wie eine aktuelle Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) unter den Mitgliedsverbänden ergab. «Derzeit ist allein die USA das Zugpferd der globalen Wirtschaftsentwicklung», sagte Hauptgeschäftsführer Markus Kerber laut der Mitteilung vom Donnerstag. Auch die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise dämpfe die Erwartungen. 2014 habe sich die deutsche Exportindustrie "sehr erfolgreich behauptet", so Kerber weiter. Trotz der zunehmenden geopolitischen Spannungen insbesondere durch die Ukraine-Krise hätten die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr deutlich zugelegt. (dpa)

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Videos Börse
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