Marktbericht
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Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 28. März 2015
  • Rating
    Moody's benotet Eon schlechter

    Die Ratingagentur Moody's hat den deutschen Energieversorger Eon heruntergestuft. Die Bonität des Dax-Konzerns wird künftig mit "Baa1" bewertet, teilte Moody's am Abend nach Börsenschluss in New York mit. Zuvor hatte Moody's die Kreditwürdigkeit von Eon noch mit "A3" eingestuft. Der Ausblick für das Rating sei stabil, hieß es. Eon habe derzeit sowohl im Heimatmarkt als auch international zu kämpfen, hieß es zur Begründung. Das belaste den finanziellen Spielraum des Konzerns vor der geplanten Aufspaltung. Moody's hatte bereits bei der Ankündigung des Umbaus im Dezember die Überprüfung des Ratings angekündigt. Die Pläne hätten sowohl positive als auch negative Aspekte für die Bonität. (rts)

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  • Marktgerücht
    Intel greift nach Altera

    Der US-Chipkonzern Intel bereitet angeblich die größten Übernahme der Unternehmensgeschichte vor. Intel führe Gespräche über den Kauf des auf Schaltelektronik und programmierbare Halbleiter spezialisierten Unternehmens Altera, berichtete das "Wall Street Journal". Details seien nicht bekannt, hieß es. Eine Stellungnahme der betroffenen Unternehmen liegt nicht vor. Die Reaktionen an der Börse sprechen allerdings eine deutliche Sprache: Zum Wochenschluss zog der Kurs der Altera-Aktie um mehr als 28 Prozent an. Gemessen am Börsenkurs vom Donnerstag ist Altera etwa 10,4 Milliarden Dollar wert. Als bislang größte Übernahme in der Geschichte von Intel gilt der Kauf des Anti-Viren-Spezialisten McAfee für 7,7 Milliarden Dollar im Jahr 2011. (rts)

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  • Rating
    Fitch stuft Griechenland herab

    Die US-Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsbewertung für Griechenland um weitere zwei Stufen gesenkt. Das Rating der Kreditwürdigkeit Athens wird von "B" auf "CCC" herabgesetzt, teilte Fitch am Abend nach dem New Yorker Börsenschluss mit. Damit ist Griechenland in der Bewertungssystematik von Fitch nur noch eine volle Notenstufe von der Note "D" entfernt, die einen Zahlungsausfall ("Default") anzeigt. Zur Begründung hieß es bei Fitch, das Land stehe mit Blick auf seine Staatsfinanzen unter "extremem Druck". Die Debatte zwischen der linksgeführten Regierung in Athen und den internationalen Geldgebern des Landes über weitere Finanzhilfen stelle zudem ein "erhöhtes Risiko" dar. (AFP)

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  • Freitag, 27. März 2015
  • Unternehmen
    Chemiebranche erzielt Tarifeinigung

    Im Tarifstreit in der Chemieindustrie gibt es eine Einigung. Danach erhalten die 550.000 Beschäftigten 2,8 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 17 Monaten, teilten Arbeitgeber und Gewerkschaft mit. Die Tariferhöhung greift ab dem zweiten Monat der Laufzeit, kann aber unter bestimmten Bedingungen um zwei weitere Monate verschoben werden. Außerdem einigten sich die Tarifparteien auf die Höhe von Einzahlungen in einen sogenannten Demografie-Fonds. "Die Sozialpartnerschaft in der Chemie ist stark, das zeigt sich heute erneut", hieß es beim Arbeitgeberverband BAVC. Die Gewerkschaft IG BCE hatte ursprünglich 4,8 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten verlangt. (dpa)

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