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Yen-Abwertung hilft: Japan schraubt seine Exporte hoch Yen-Abwertung hilft Japan schraubt seine Exporte hoch

Ende 2012 leitet Japans Premier Abe mehrere Maßnahmen ein, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Seitdem wertete der Yen um rund ein Fünftel ab. Doch für die positive Exportentwicklung des Landes gibt es noch einen anderen Grund.

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Anleger stecken derzeit viel Geld in börsengehandelte Investmentfonds. Besonders beliebt sind ETFs, die ein US-amerikanisches Börsenbarometer abbilden. Als Anlegemagnet präsentiert sich aber auch China. Von Benjamin Feingold

Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. August 2014
  • Unternehmen
    Bund will Coba-Anteile bis mindestens 2016 halten

    Der Bund will seinen Anteil von 17 Prozent an der Commerzbank bis mindestens 2016 halten. "Wir sind kein Eigentümer auf Dauer. Aber ich sehe auch keinen Grund, ausgerechnet jetzt auszusteigen", sagte Thomas Steffen, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, dem "Manager Magazin".

    Der Umstrukturierungsplan des Managements laufe bis 2016. "Wenn wir jetzt aussteigen würden, hieße das ja, dass wir nicht an die Pläne des Managements glauben", sagte Steffen. Zwar gebe es "immer mal wieder Gesprächsanfragen". Der Bund führe aber keine "Geheimgespräche an der Autoraststätte", um seinen Anteil loszuwerden.

    Dass die Bank, die in der Finanzkrise nur durch den Einstieg des Staates gerettet werden konnte, dauerhaft ihren Sitz in Deutschland haben müsse, glaubt Steffen nicht. "Wir können nicht bei jeder Gelegenheit den Binnenmarkt propagieren und uns dann auf nationale Champions fokussieren." (DJ)

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  • Konjunktur
    Erzeugerpreise sinken erneut

    Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Juli abermals wegen des Rückgangs der Energiepreise gesunken. Im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit zeichnet sich für die ohnehin niedrige Inflation in Deutschland weiterer Abwärtsdruck ab. Volkswirte hatten eine Stagnation erwartet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Rückgang um 0,8 Prozent. Hier hatte die Prognose auf ein Minus von 0,7 Prozent gelautet.

    Die Preisentwicklung bei Energie hatte den stärksten Einfluss auf die Entwicklung des Gesamtindex. Im Juli sanken die Energiepreise um 0,6 Prozent auf Monats- und um 3,2 Prozent auf Jahressicht. (dpa)

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  • Unternehmen
    LG Chem beliefert Audi mit Batterien

    Der Premiumautobauer Audi bekommt demnächst Batterien für seine Plug-in-Hybridfahrzeuge aus Südkorea. Der Batteriehersteller LG Chem hat mit der Volkswagen-Tochter nach eigenen Angaben einen Liefervertrag abgeschlossen. Das Volumen liegt voraussichtlich in einem dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Details des Deals gab der weltgrößte Batteriehersteller nicht bekannt. Es hieß jedoch, Volkswagen könne mit der Vereinbarung die schwächelnden Absätze seiner Hybrid- und Elektrofahrzeuge ankurbeln. Den genauen Wert der Liefervereinbarung gab LG Chem nicht bekannt. Es hieß lediglich, das Volumen liege bei Hunderten Milliarden Won. Auch zum Start der Lieferungen machte der Konzern keine Angaben. Ein Sprecher von Audi in Korea wollte keinen Kommentar abgeben. (DJ)

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  • Konjunktur
    Japanische Exporte legen zu

    Die japanischen Exporte haben im Juli zum ersten Mal seit drei Monaten zugelegt. Das Finanzministerium in Tokio gab am Mittwoch einen Anstieg von 3,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum bekannt. Experten hatten mit 3,8 Prozent gerechnet. Im Juni war noch ein Rückgang von 1,9 Prozent verzeichnet worden. Getrieben wurde der Anstieg im vergangenen Monat insbesondere von Autos und elektrischen Maschinen. Starke Exporte könnten dabei helfen, die durch eine Steuererhöhung geschwächte Binnennachfrage zu kompensieren. (rts)

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