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Verschärfter Sparkurs: Commerzbank erwägt Stellenabbau Verschärfter Sparkurs Commerzbank erwägt Stellenabbau

Bei der zweitgrößten Bank Deutschlands sollen offenbar mehr Arbeitsplätze wegfallen als bisher bekannt: Wie die Bank bestätigte, könnten Teile des Bereichs Finanzen ausgelagert werden. Es geht laut einem Zeitungsbericht um hunderte Jobs.

Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 28. Juli 2014
  • Unternehmen
    Siemens erhält Auftrag für Windkraftwerk

    Siemens hat einen Auftrag für ein Windkraftwerk in den Niederlanden erhalten. Mit 144 Megawatt (MW) Windleistung aus 48 direkt angetriebenen Windturbinen sei es das größte küstennahe Windkraftwerk des Landes, teilte der Münchener Konzern mit. Im Auftrag enthalten sei ein 15-jähriger Vollwartungsvertrag. Angaben zum Ordervolumen machte Siemens nicht. Das küstennahe Projekt Westermeerwind entstehe im Ijsselmeer entlang des nördlichen und westlichen Deichs der niederländischen Gemeinde Noordoostpolder. Die direkt angetriebenen Windturbinen haben eine Leistung von jeweils drei Megawatt. Die Vorbereitungsarbeiten sollen diesen Sommer beginnen, gefolgt von der Installation auf See ab 2015. Aufgrund der geringen Wassertiefe werden die Montageteams von speziellen Schwimmplattformen aus arbeiten. Nach der Inbetriebnahme zwischen Ende 2015 und Anfang 2016 werde Westermeerwind mit seinen 48 Windturbinen Strom für rund 160.000 niederländische Haushalte liefern. (DJ)

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  • Anlagenbau
    Gea trotzt den Deviseneffekten

    Der Anlagenbauer Gea ist im zweiten Quartal trotz der ungünstigen Wechselkursbedingungen weiter gewachsen und hat auch beim Gewinn unerwartet deutlich zugelegt. Vor allem das Geschäft mit Anlagen für die Landwirtschaft und das Segment Kühlanlagen wiesen eine solide Entwicklung auf. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigte die GEA Group AG. Der Umsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche legte im Zeitraum von April bis Juni um 5 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro zu, was leicht über den Markterwartungen lag. Dabei wurden die Erlöse durch widrige Wechselkursbedingungen mit 3 Prozent belastet. Der Auftragseingang war rückläufig, was vor allem dem außergewöhnlich starken Ordereingang im Vorjahreszeitraum geschuldet war. Insgesamt kamen Auftrage im Wert von 1,17 Milliarden Euro ins Haus, 4,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
    Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) stieg um 8,1 Prozent auf 128 Millionen Euro, die Rendite kletterte damit auf 11,5 Prozent. Das Konzernergebnis legte um 7,2 Prozent auf 80,8 Millionen Euro zu, Analysten hatten mit 76 Millionen Euro gerechnet. (DJ)

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  • Unternehmen
    Bose verklagt Apple-Übernahmeziel Beats

    Der Audio-Spezialist Bose legt der milliardenschweren Übernahme der Kopfhörerfirma Beats durch Apple Steine in den Weg. Bose wirft Beats Patentverletzungen vor und reichte Klagen vor einem US-Gericht sowie der Handelskommission ITC ein. In den am Wochenende veröffentlichten Klagen geht es um fünf Patente für die Technologie zur aktiven Geräuschunterdrückung, die in Beats-Kopfhörern verwendet wird. Apple will Beats für insgesamt drei Milliarden Dollar übernehmen. Dabei soll der iPhone-Konzern vor allem an dem Musik-Streamingdienst interessiert sein, der ebenfalls zu Beats gehört. Die Kopfhörer sind zugleich ein lukratives Geschäft und könnten Apple stärker die Zielgruppe jüngerer Nutzer öffnen. (dpa)

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  • Baubranche
    Gewinneinbruch für Leighton

    Die australische Hochtief-Tochter Leighton hat im ersten Halbjahr mit höheren Kosten gekämpft. Vor allem die Ausgaben für Subunternehmen zogen deutlich an. Der Gewinn brach in den ersten sechs Monaten unter anderem deshalb um 20 Prozent auf 291 Millionen australische Dollar (203 Mio Euro) ein, wie der Konzern in Sydney mitteilte. Zudem fehlte Leighton dieses Mal ein Sondererlös aus einem Spartenverkauf wie im Vorjahr. Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar zu. Leighton bestätigte die Prognose für das laufende Jahr. Hochtief hatte seinen Anteil an Leighton zuletzt auf knapp 70 Prozent erhöht. Hochtief wird wiederum vom spanischen Konzern ACS kontrolliert. (dpa)

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  • Cash-Systeme
    Wincor Nixdorf senkt den Ausblick

    Internationale Krisen belasten den Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf. Wegen schwacher Geschäfte auf wichtigen Märkten wie Russland und der Türkei kappte das im MDax notierte Unternehmen seine Prognose. Statt eines Wachstums von 4 Prozent erwarten die Paderborner im Ende September auslaufenden Geschäftsjahr nur noch stabile Erlöse. Im Vorjahr hatte Wincor Nixdorf einen Umsatz von 2,47 Milliarden Euro erzielt. Auch beim operativen Gewinn (Ebita) ist der Vorstand vorsichtiger geworden. Das Ergebnis soll zwar weiter um 17 Prozent auf 155 Millionen Euro steigen, allerdings gehört dazu nun auch ein positiver Sondereffekt. Bis Ende dieses Quartals will das Unternehmen ein nicht mehr benötigtes Firmengebäude in Singapur verkaufen. Nach neun Monaten liegt der Umsatz mit 1,8 Milliarden Euro zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Der operative Gewinn blieb mit 92 Millionen Euro stabil - allerdings steht für das dritte Quartal ein Rückgang von 12 Prozent zu Buche. Unter dem Strich verdiente Wincor in den ersten neuen Monaten 61 Millionen Euro, genauso viel wie ein Jahr zuvor. (dpa)

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Videos Börse
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