Wirtschaft

Treffen der Eurogruppe: +++ 22:40 n-tv.de beendet den Liveticker +++

Die Finanzminister der Eurogruppe haben sich in Brüssel getroffen, um über neue Hilfen für Griechenland zu sprechen. Eine vorübergehende Lösung ist gefunden - vorerst für vier Monate, in denen weitere Schritte folgen sollen.

+++ 22:40 n-tv.de beendet den Liveticker +++

+++ 22:15 Schäuble spottet über Tsipras' Regierung +++
"Regieren ist ein Rendezvous mit der Realität", sagt Bundesfinanzminister Schäuble nach dem Verhandlungen in Brüssel über Griechenland.

+++ 22:03 n-tv sendet News-Spezial +++
Zu den Verhandlungsergebnissen zwischen der Eurogruppe und Griechenland sendet n-tv um 23 Uhr ein News Spezial.

+++ 21:58 Es flossen 240 Milliarden Euro seit 2010 +++
Seit mehreren Jahren gibt es nun schon internationale Hilfestellung für Athen. Das hoch verschuldete Griechenland wird von der Euro-Zone und vom IWF seit 2010 mit 240 Milliarden Euro vor der Staatspleite bewahrt.

+++ 21:49 Mini-Erfolg für Verhandler Varoufakis +++
Der griechische Finanzminister muss zugeben, dass der Verhandlungserfolg in Brüssel sehr bescheiden ausfällt. Und zwar so: Der Der Etatüberschuss im griechischen Haushalt soll nun nur noch "angemessen" sein. Bisher hatten die Euro-Länder drei Prozent Überschuss in diesem Jahr gefordert.

+++ 21:45 Eurogruppe veröffentlicht Erklärung +++
Nach einer Blitz-Verhandlung und Blitz-Pressekonferenz gab es auch eine Blitz-Erklärung der Eurogruppe zum Ergebnis des Treffens in Brüssel.

+++ 21:39 Griechen fahren mit fast leeren Händen zurück +++
Alles Gepolter hat Griechenland offenbar fast nichts genützt - sie mussten zusagen, keine vereinbarten Reformmaßnahmen zurückzunehmen. Die Regierung versicherten zudem, die Forderungen aller Gläubiger zu erfüllen.

+++ 21:33 EFSF-Anleihen stehen weiter zur Verfügung +++
Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zufolge hat die Eurogruppe im Zuge der Einigung entschieden, dass milliardenschwere Anleihen des Rettungsfonds EFSF zur Rekapitalisierung griechischer Banken während der Zeit der Verlängerung weiter zur Verfügung stehen sollen. Also die kommenden vier Monate.

+++ 21:27 Ein Schwerpunkt ist Korruption +++
Insbesondere beim Kampf gegen Steuerbetrug, Korruption und im Verwaltungsbereich soll Griechenland Vorschläge einreichen.

+++ 21:21 Diplomat: Athen hat nachgegeben +++
Griechenland musste offenbar dem Druck der Euro-Gruppe nachgeben. Athen habe eingewilligt, "weiter zu gehen als vor Beginn der Verhandlungen vor zehn Tagen", sagt ein Diplomat.

+++ 21:13 "Steuerflucht auf allen Ebenen bekämpfen" +++
EU-Währungskommissar Pierre Moscovici betont die Notwendigkeit einer "gesunden Steuerpolitik" Griechenlands auf Grundlage der Erklärung vom November 2012 - also der Haushaltsstrategie von Tsipras' Vorgängerregierung. "Es gibt kein Wirtschaftswachstum ohne Wettbewerbsfähigkeit. Steuerflucht muss auf allen Ebenen bekämpft werden", sagt Moscovici.

+++ 21:06 Athen nimmt Zusammenarbeit wieder auf +++
Dem Überblick über die geplanten Maßnahmen soll Athen eine detaillierte Ausarbeitung folgen lassen, die ebenfalls geprüft wird.

+++ 21:02 Griechenland arbeitet an Reformen-Liste +++
Vier Maßnahmen stehen auf einer griechischen Liste geplanter Reformen, die am Montag vorgestellt werden soll. Dies soll jedoch nur ein Startpunkt sein, um zu überprüfen, ob Athen die Anforderungen erfüllen kann.

+++ 20:48 Sondertreffen beendet, Pressekonferenz folgt +++
In wenigen Minuten werden die Verhandelnden in einer Pressekonferenz wohl Details der Einigung bekanntgeben.

+++ 20:43 Hilfspaket wird verlängert +++
Die Lösung ist wohl ein Kompromiss: Das EU-Hilfspaket wird um vier Monate verlängert, melden mehrere Presseagenturen unter Berufung auf Diplomaten.

+++ 20:38 Reuters: Einigung erzielt +++
Griechenland und seine europäischen Partner haben eine Einigung im Schuldenstreit erreicht. Das sagten Vertreter der Eurozone.

+++ 20:15 Insider: "Das oder es ist Schluss" +++
In Verhandlungskreisen heißt es, die Griechen hätten "schwere Kost schlucken" müssen. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem habe den Griechen einen Entwurf der Eurogruppe vorgelegt, in dem die Forderungen der anderen 18 Euroländer zusammengefasst seien. Dann habe er den griechischen Regierungschef Alexis Tsipras angerufen und gesagt: "Das oder es ist Schluss".

+++ 20:10 Athen muss bis Montag Reformen benennen+++
Die Euro-Finanzminister fordern von Griechenland Insidern zufolge, bis Montag alle geplanten Reformen vorzulegen.

+++ 20:05 US-Börsen markieren Rekordhochs +++
Mit Berichten auf eine sich abzeichnende Einigung zwischen Griechenland und der Eurogruppe steigen die Indizes an der Wall Street auf Allzeithochs

+++ 20:00 Moscovici: Es geht voran +++
EU-Währungskommissar Pierre Moscovici schreibt auf Twitter: "Wir kommen voran, voran, voran."

+++ 19:50 Hilfen wohl nur für vier Monate +++
Der Entwurf sieht Vertrauten zufolge vor, dass das Programm nicht wie von Athen beantragt um sechs, sondern nur um vier Monate verlängert wird.

+++ 19:44 Pressekonferenz anberaumt +++
Laut "Kathimerini hat die Eurogruppe für 20 Uhr eine Pressekonferenz anberaumt.

+++ 19:40 Offizieller: Bewertung der Reformen im April+++
In der sich abzeichnenden Erklärung der Eurogruppe zu griechenland heißt es einem griechischen Offizielle zufolge, dass die Troika die Reformen bis April bewerten soll.

+++ 19:25 Offizieller: "Breiter Konsens" erzielt +++
Im Ringen um eine Lösung für Griechenland hat die Eurogruppe laut einem griechischen Offiziellen einen "breiten Konsens" zu einer Erklärung erzielt. Wie dieser aussieht, ist indes noch unklar.

+++ 19:00 Diplomaten: Durchbruch in Sicht +++
Im Schuldenstreit zwischen Griechenland und den Europartnern zeichnet sich ein Durchbruch ab. Diplomaten berichteten, in Vorgesprächen zum Euro-Finanzministertreffen habe es Unterstützung für einen Vereinbarungsvorschlag gegeben. Es gebe aber noch keinen Beschluss der Eurogruppe als Ganzes.

+++ 18:45 Zeitung: Tsipras könnte um EU-Gipfel bitten +++
Die griechische Zeitung "Kathimerini" berichtet unter Berufung auf einen Regierungsberater, dass Regierungschef Alexis Tsipras EU-Ratspräsident Donald Tusk um einen EU-Sondergipfel am Sonntag bitten wolle, sollte es keine Einigung geben.

+++ 18:35 Eurogruppen-Treffen beginnt +++
Das Sondertreffen der Euro-Finanzminister zur Griechenlandkrise hat mit dreieinhalb Stunden Verspätung begonnen. Das bestätigten Verhandlungsteilnehmer in Brüssel.

+++ 18:20 Erste Gesetze des Athener Kabinetts +++
Griechenlands Kabinett will in der kommenden Woche die ersten Gesetze einbringen. So soll die Stundung und Streichungen von privaten Schulden gegenüber dem Fiskus erleichtert werden, wie das "Neue Deutschland" berichtet. Zudem will die Regierung Massenentlassungen wieder erschweren und die Tarifautonomie wiederbeleben.

+++ 18:05 S&P bestätigt EFSF-Rating +++
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die lang- und kurzfristige Bonitätsbewertung des europäischen Rettungsfonds EFSF bestätigt. Die Verpflichtungen des Fonds seien vollständig durch unwiderrufliche und nicht an Bedingungen geknüpfte Garantien gedeckt, hieß es.. Das Langfrist-Rating stehe weiterhin bei AA, das kurzfristige bei A-1+. Der Ausblick sei allerdings weiterhin negativ.

+++ 18:00 Dax unbeeindruckt von Griechen-Wirren +++
Der deutsche Aktienmarkt hat sich von der Unsicherheit über den Verbleib Athens in der Eurozone nicht anstecken lassen. Der leitindex Dax markierte erst ein neuen Allzeithoch bei 11.082 Punkten und schloss dann ebenfalls auf einem Rekordstand bei bei 11.051 Zählern.

+++ 17:40 Wirtschaftsweise: Grexit keine Schwächung +++
Vier der fünf deutschen Wirtschaftsweisen warnen die Griechen vor fatalen Fehlern im aktuellen Schuldenstreit. Die Regierung in Athen irre sich, wenn sie glaube, dass Griechenland unverzichtbar für die Währungsunion sei, schreiben die Mitglieder des deutschen Sachverständigenrats Lars Feld, Christoph Schmidt, Isabel Schnabel und Volker Wieland sowie der Generalsekretär des Rates, Benjamin Weigert, in einer Analyse, wie die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" berichtete. Ein Grexit würde den Währungsraum nicht zwingend schwächen, sondern "sogar das Gegenteil bewirken". Denn er stärke Glaubwürdigkeit des institutionellen Rahmenwerks. "Griechenland hat eine Regierung gewählt, deren Handlungen die Situation deutlich zu verschlimmern drohen."

+++ 17:15 "Pendeldiplomatie" zur Lösung +++
Laut griechischer Zeitung "Kathimerini" vermitteln Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem und IWF-Chefin Christine Lagarde sowie EU-Währungskommissar Pierre Moscovici zwischen dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble und seinem griechischen Amtskollegen Yanis Varoufakis.

+++ 16:50 Schelling stützt Schäuble +++
Die harte Haltung von Finanzminister Wolfgang Schäuble ist nach den Worten seines Amtskollegen aus Österreich von den anderen Finanzministern der Eurozone geteilt worden. "Die Finanzminister haben das auch so gesehen", sagte Hans Jörg Schelling. Der Ball liege nun bei Athen, die Verpflichtungen aus dem Reform- und Sparprogramm zu erfüllen. "Dieses Commitment ist einzufordern", betonte Schelling.

Schäuble wird bei seiner Ankunft umringt.
Schäuble wird bei seiner Ankunft umringt.(Foto: REUTERS)

+++ 16:34 Treffen erneut verschoben +++
Das Sondertreffen der Euro-Finanzminister zu Griechenland soll mit zweistündiger Verzögerung um 17.00 Uhr beginnen. "Ich muss Ihnen nicht sagen, dass es ziemlich kompliziert ist", sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Er verhandele zunächst mit wichtigen Akteuren: "Es wird einige Zeit kosten, aber es gibt noch Anlass für Optimismus."

+++  15:42 US-Börsen starten schwächer +++
Die Griechenland-Krise belastet die US-Börsen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnet 0,2 Prozent tiefer bei 17.947 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gibt 0,2 Prozent auf 2094 Zähler nach. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq liegt kaum verändert bei 4925 Punkten. Es gibt an der Wall Street die Sorge, dass im Falle eines Austritts des Landes aus der Eurozone die EU als wichtiger US-Handelspartner in Turbulenzen geraten könnte.

+++ 15:35 Schäuble geht es ums Vertrauen +++
Bei seiner Ankunft in Brüssel gibt sich Finanzminister Wolfgang Schäuble zugeknöpft. Es sei eigentlich alles gesagt. Das Beschlossene müsse jetzt auch umgesetzt werden, verlangt der CDU-Politiker: "Es geht darum, dass wir uns in Europa gegenseitig vertrauen können."

+++ 15:26 Varoufakis hofft auf "weißen Rauch" +++
Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis sieht die andere Seite in der Pflicht. "Die griechische Regierung ist nicht nur eine Extra-Meile gegangen, sie ist zehn Extra-Meilen gegangen. Und nun hoffen wir, dass unsere Partner uns nicht in der Mitte, sondern auf einem Fünftel des Weges treffen", sagt er. "Hoffentlich kommen wir mit etwas weißem Rauch heraus", so Varoufakis.

+++ 15:21 EU-Parlamentspräsident verbreitet Zuversicht +++
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sieht im Schuldenstreit mit Athen gute Chancen für eine Einigung. Griechenland sei mit seinem Brief einen großen Schritt auf die EU zugegangen, sagt der SPD-Politiker.

+++ 15:13 Juncker sieht Griechenland im Euro +++
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schließt einen Abschied Griechenlands vom Euro aus. "Ich sehe Griechenland als bleibendes Mitglied in der Euro-Familie", sagt er in einem Interview mit der "WirtschaftsWoche". "Ein Austritt Griechenlands wird nicht passieren."

+++ 15:02 Österreichs Kanzler fordert Zurückhaltung +++
Österreichs Regierungschef Werner Faymann ruft zur Besonnenheit auf. Die Absage des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble an den griechischen Antrag auf weitere Finanzhilfen sei "übertrieben", sagt der Sozialdemokrat und ergänzt: "Ich finde, man muss hart in der Sache sein, aber man muss einen Weg zueinander suchen."

+++ 14:58 Merkel fordert Nachbesserungen +++
Vor Beginn der Brüsseler Beratungen fordert  Bundeskanzlerin Angela Merkel die griechische Regierung auf, das Hilfsgesuch nachzubessern. "Es bedarf noch erheblicher Verbesserungen bei der Substanz dessen, was da beraten wird", sagt sie nach einem Gespräch mit dem französischen Staatspräsidenten Francois Hollande in Paris.

+++ 14:49 Eurogruppen-Chef kündigt Statement an +++
Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem will sich gegen 15 Uhr vor der Presse äußern. Nach Angaben aus den Delegationen sollen danach Vorgespräche mit der griechischen Seite im kleineren Kreis stattfinden.

+++ 14:43 EZB rechnet angeblich "Grexit" durch +++
Die Europäische Zentralbank rechnet "Spiegel Online" zufolge den Euro-Austritt Griechenlands vor. Mitarbeiter führten zu diesem Zweck bereits interne Planspiele durch, heißt es ohne konkrete Quellenangabe.

+++ 14:38 Euro gibt nach +++
Der Kurs des Euro fällt weiter. Die Europäische Zentralbank setzt den Referenzkurs auf 1,1298 (Donnerstag: 1,1387) Dollar fest. Der Dollar kostet damit 0,8851 (0,8782) Euro.

+++ 14:30 Tsipras gibt sich pathetisch +++
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras meldet sich zu Wort. "Das ist der Augenblick, um eine historische politische Entscheidung für die Zukunft Europas zu treffen", twittert er.

 

 

+++ 14:20 Maltas Ressortchef warnt +++
Der von Deutschland geführte Block der Eurogruppe sei bereit, Griechenland aus dem Euro austreten zu lassen, sagt Maltas Finanzminister Edward Scicluna der Nachrichtenagentur "Bloomberg". Die griechische Seite wisse nicht, wie die Eurogruppe funktioniere. "Sie sind völlig neu, und das ist ein Nachteil für sie", so Scicluna mit Blick auf die neue Regierung in Athen.  

+++ 14:10 Berlin betont Verhandlungsbereitschaft +++
Der Hilfsantrag aus Athen werde von Kanzlerin Angela Merkel und der gesamten Regierung als "Ausgangspunkt für weitere Gespräche" gewertet, sagt Vize-Regierungssprecherin Christiane Wirtz. Der Antrag des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis reiche "in der Substanz" noch nicht aus, um die Eurohilfen an Athen verlängern zu können.

+++ 13:45 EU-Kommission hält Lösung für möglich +++
Die EU-Kommission hält Fortschritte im Schuldenstreit mit Griechenland weiterhin für machbar. "Wir sind zuversichtlich, dass eine Einigung in absehbarer Zeit möglich ist, wenn alle vernünftig sind", sagt ein Sprecher. "Aber wir sind noch nicht so weit. Wir erwarten, dass weitere Arbeit nötig ist."

+++ 13:35 Tsipras gibt sich optimistisch +++
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras zeigt sich kurz vor dem womöglich entscheidenden Treffen der Euro-Finanzminister zuversichtlich. "Griechenland hat alles dafür getan, um eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung zu kommen, die auf dem Prinzip des gegenseitigen Respekts fußt" so Tsipras.

+++ 13:20 Beginn verschoben +++
Das Griechenland-Krisentreffen der Eurogruppe beginnt eineinhalb Stunden später als ursprünglich geplant. Wie Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem mitteilt, werden die Finanzminister nicht um 15 Uhr, sondern erst um 16.30 Uhr mit den Beratungen über das Hilfegesuch aus Athen beginnen. Gründe für die Verschiebung nannte der Niederländer nicht.

 

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen