Wirtschaft

25 Prozent an Alitalia reichen: Air France-KLM hält still

Air France-KLM dementiert Medienberichte den Kauf von weiteren Alitalia-Aktien. Die französisch-niederländische Airline verweist in diesem Zusammenhang auf die eigenen begrenzten Mittel. Am kommenden Samstag läuft ein Aktionärspakt aus.

Vor fast fünf Jahren stand Alitalia vor der Pleite.
Vor fast fünf Jahren stand Alitalia vor der Pleite.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM hat Medienberichte über einen geplanten Kauf weiterer Aktien der italienischen Alitalia zurückgewiesen. "Es gibt keine Verhandlungen über den Kauf von allen oder einem Teil der von italienischen Investoren gehaltenen Aktien", erklärte eine Unternehmenssprecherin in Paris.

Air-France-Chef Alexandre de Juniac bekräftigte, es gebe derzeit keine Verhandlungen. Die Mittel von Air France-KLM seien "extrem begrenzt", der Konzern könne sich daher keine solchen Geschäfte leisten.

Seit 2009 hält Air France-KLM 25 Prozent der Alitalia-Anteile. Am kommenden Samstag läuft ein Aktionärspakt aus, danach können die Aktionäre - auch die italienischen Investoren - ihre Pakete frei verkaufen. Air France-KLM hatte erst kürzlich klargestellt, den Anteil an Alitalia nicht aufstocken zu wollen. Italienische Medien berichteten nun aber von Verkaufsgesprächen.

Die angeschlagene Alitalia stand 2008 vor der Pleite, wurde dann aber von einer Gruppe führender italienischer Industrieller übernommen und mit der zweitgrößten italienischen Fluglinie Air One verschmolzen.

Quelle: n-tv.de

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