Wirtschaft

Beteiligungsverkäufe helfenAllianz mit schwarzen Zahlen

07.08.2009, 08:22 Uhr

Die Allianz hat im zweiten Quartal 2009 vor allem dank Beteiligungsverkäufen unerwartet gut verdient und die Erwartungen übertroffen. Beim Ausblick gab sich Allianz-Chef Michael Diekmann dennoch zugeknöpft.

Allianz
Die Allianz verblüfft die Analysten. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Konzerngewinn sei um 21 Prozent auf 1,87 Mrd. Euro geklettert, teilte Europas größter Versicherer in München mit. Analysten hatten im Schnitt mit 1,61 Mrd. Euro gerechnet. Operativ kam der Dax-Konzern auf ein Ergebnis rund 1,8 Mrd. Euro, was im Rahmen der Markterwartungen lag.

Die Dresdner Bank im Vorjahr herausgerechnet, ging der Gewinn hingegen um 16 Prozent zurück, das operative Ergebnis brach um fast 33 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro ein. Der Umsatz wuchs überraschend stark um 3,0 Prozent auf 22,2 Mrd. Euro.

Die Allianz hatte sich zuletzt unter anderem von Anteilen an der chinesischen Bank ICBC getrennt. Analysten schätzten den Buchgewinn auf rund 700 Mio. Euro.

Zaghafter Ausblick

Für das Gesamtjahr wagte sich der Versicherer keine Prognose. Die Allianz sei auf ein herausforderndes Marktumfeld vorbereitet und könne auch von einer Erholung der Märkte profitieren, sagte Vorstandschef Michael Diekmann.

Quelle: sla/rts/dpa