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Apple versucht mit seinem Kartendienst  an den Branchen-Primus Google Maps heranzukommen. Foto: iTunes/Apple
Apple versucht mit seinem Kartendienst an den Branchen-Primus Google Maps heranzukommen. Foto: iTunes/Apple(Foto: dpa)

Start-Up "Embark" gekauft: Apple bastelt am Kartendienst

Mit dem iPhone revolutioniert Apple das mobile Telefonieren, doch im vergangenen Jahr bekommt das glänzende Image des Konzerns einen Knacks: Der im Herbst vorgestellte Kartendienst kann nicht mit Google Maps mithalten. Jetzt hat Apple ein Unternehmen gekauft, das Abhilfe schaffen soll.

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Apple hat die nächste Firma zur Verbesserung seines mit Problemen gestarteten Kartendienstes für iPhone und iPad gekauft. Das kalifornische Start-up Embark entwickelt kostenlose Apps mit Fahrplänen für den öffentlichen Nahverkehr für US-Städte.

Der Konzern bestätigte den Kauf nach einem Bericht der Technologie-Journalistin Jessica Lessin. Erst vor Kurzem war bereits der Kauf des ähnlichen Start-ups HopStop bekannt geworden. Außerdem kaufte Apple jüngst den Dienst Locationary, der hilft, Geschäfte in der Nähe zu finden.

Apples eigener Kartendienst für iPhone und iPad war im vergangenen Herbst mit einem Debakel gestartet. Nutzer beschwerten sich unter anderem über Fehler, einen Mangel an Details sowie verzerrte 3D-Ansichten. Konzernchef Tim Cook musste sich bei den Kunden entschuldigen, der für mobile Software zuständige Manager Scott Forstall ging kurz darauf.

Seitdem arbeitete Apple im Hintergrund daran, den Kartendienst zu verbessern. Auch Konkurrent Google entwickelt sein bereits führendes Angebot jedoch immer weiter und hat zum Beispiel schon länger Routen-Anweisungen für öffentliche Verkehrsmittel im Angebot.

Quelle: n-tv.de

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