Wirtschaft
(Foto: picture alliance / dpa)

Tanz auf dem Drahtseil: Argentinien plant Peso-Abwertung

Argentiniens neuer Präsident Macri schreitet zur Tat. Sein Hauptziel ist es, die Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Dazu gehört die Abwertung des Peso. Allerdings ist diese Maßnahme der Zentralbank nicht unumstritten.

Argentinien strebt einem Insider zufolge eine Abwertung der Landeswährung Peso noch in dieser Woche an. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, sagte ein Vertreter der Zentralbank.

Es werde eine Obergrenze bei 15 Peso je US-Dollar geben. Derzeit liegt der offizielle Wechselkurs bei 9,78 Peso für einen Dollar. Auf dem Schwarzmarkt ist ein Dollar 14,69 Peso wert. Der neue Präsident des Landes, Mauricio Macri, will die beiden Kurse angleichen. Das sollte den Verkauf von Weizen und Mais antreiben, was wiederum Dollar ins Land bringt, erläuterte der Zentralbank-Vertreter.

Macri will die Wirtschaft Argentiniens auf Vordermann bringen. Das südamerikanische Land kämpft mit einem hohen Defizit, galoppierender Inflation und den Nachwehen einer 13 Jahre zurückliegenden Staatspleite. Es ist weitgehend von den internationalen Kapitalmärkten abgeschnitten. Kritiker der Abwertung des Peso befürchten dadurch weiter steigende Preise.

Quelle: n-tv.de

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