Wirtschaft
Auch Bayers unter dem Namen Covestro an die Börse gegangene Kunststoffgeschäft läuft gut.
Auch Bayers unter dem Namen Covestro an die Börse gegangene Kunststoffgeschäft läuft gut.(Foto: REUTERS)

Umsatzsprung von 10 Prozent: Arzneimittel kurbeln Bayer-Geschäft an

Bayer profitiert weiterhin von Währungseffekten und einem gut laufenden Geschäft mit Medikamenten. Das Leverkusener Unternehmen kann Umsatz und Gewinn deutlich steigern.

Ein starkes Geschäft mit Arzneimitteln und Chemikalien hat den Gewinn von Bayer im dritten Quartal angekurbelt. Der Betriebsgewinn (Ebitda) vor Sondereinflüssen kletterte um 27,6 Prozent auf 2,523 Milliarden Euro, wie das Leverkusener Unternehmen mitteilte. Analysten hatten 2,31 Milliarden erwartet. Der Umsatz erhöhte sich binnen Jahresfrist um 10,7 Prozent auf 11,036 Milliarden Euro.

Dabei profitierte das Unternehmen wie auch im Vorquartal von positiven Währungseffekten und dem Milliardenzukauf des Geschäfts mit rezeptfreien Medikamenten vom US-Konzern Merck & Co. Während sich das Agrargeschäft in einem schwächeren Umfeld noch gut behauptete, konnte das mittlerweile unter dem Namen Covestro an die Börse gebrachte Kunststoffgeschäft die Ergebnisse deutlich steigern. Covestro wird bei Bayer weiter voll konsolidiert, da die Leverkusener mit 69 Prozent immer noch die Mehrheit halten.

Das Konzernergebnis stieg um knapp 21 Prozent auf 999 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet Bayer weiter einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes im unteren einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz soll 2015 in der Größenordnung von ca. 46 Milliarden Euro liegen. Bislang hatte Bayer hierfür etwa 47 Milliarden Euro veranschlagt. Das Unternehmen erwartet nun aber im Gesamtjahr positive Wechselkurseffekte gegenüber dem Vorjahr von etwa 6 Prozent. Bislang war man hier von 7 Prozent ausgegangen.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen