Problemen mit dem EinspritzsystemBMW-Rückrufaktion in den USA
Der Münchner Autobauer will es nicht darauf ankommen lassen und beordert freiwillig in den Vereinigten Staaten rund 130.000 Autos zurück. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge mit Sechszylinder-Doppelturbo-Motoren aus den Jahren 2007 bis 2010. Der Grund: Die Benzinpumpe könnte nicht richtig funktionieren.
BMW ruft weitere etwa 150.000 Oberklasse-Fahrzeuge in den USA zurück. Der Münchner Autobauer informierte die Behörden, freiwillig rund 130.000 Fahrzeuge mit Sechszylinder-Doppelturbo-Motoren aus den Jahren 2007 bis 2010 wegen Problemen mit dem Einspritzsystem in die Werkstätten zu bitten. Bei den betroffen Pkws könnte die Benzinpumpe nicht richtig funktionieren. BMW rechnet damit, dass bei rund 40.000 Autos die Benzinpumpe ersetzt werden muss.
Zu den betroffenen Fahrzeugen gehören Modelle des Typs 335i der Jahre 2007 bis 2010. Aus den Modelljahren 2008 bis 2010 seien die Typen 135i, 535i und der X6 xDrive 35i betroffen, aus den Modeljahren 2009 bis 2010 der Z4 Roadster sDrive35i. Darüber hinaus will BMW weitere 20.800 Fahrzeuge des Typs X5 aus dem Modelljahr 2008 zurückrufen. Auch hierbei gehe es um Probleme mit der Benzinpumpe.
Erst vor wenigen Wochen hatte der Dax-Konzern die größte Rückrufaktion seiner Geschichte für weltweit 350.000 Fahrzeuge gestartet. Hier waren 345.000 Wagen der der noblen BMW-Reihen 5er, 6er und 7er sowie 5800 Luxuskarossen des Typs Rolls-Royce Phantom betroffen. BMW hatte in diesem Jahr bereits mehrere Rückrufaktionen gestartet.