Wirtschaft
BMW-Chef Norbert Reithofer plant offenbar ein neues Sparprogramm.
BMW-Chef Norbert Reithofer plant offenbar ein neues Sparprogramm.(Foto: picture alliance / dpa)

McKinsey soll den Profit steigern: BMW plant Sparprogramm

Eigentlich laufen bei BMW nach dem Rekordjahr 2013 die Geschäfte rund. Doch um die Profite langfristig zu sichern, plant der Autobauer offenbar ein Sparprogramm. Entwerfen sollen es die Kosten-Killer der Unternehmensberatung McKinsey.

Der Autobauer BMW will einem Magazinbericht zufolge mit einem neuen Sparprogramm Milliarden einsparen. Bis 2020 sollten die Kosten um mindestens drei bis vier Milliarden Euro pro Jahr sinken, berichtete das "Manager Magazin" vorab unter Berufung auf Konzernkreise.

BMW-Chef Norbert Reithofer habe die Unternehmensberatung McKinsey mit der Ausarbeitung des Projekts beauftragt. Das Sparprogramm solle gewährleisten, dass die operative Umsatzrendite des Konzerns auch langfristig im angepeilten Korridor von acht bis zehn Prozent liege.

BMW widersprach dem Umfang der geplanten Kostensenkungen: Angesichts nötiger Ausgaben für neue Antriebe und Modelle müsse ein Ausgleich geschaffen werden. "Dementsprechend streben wir an, auch in den kommenden Jahren den Kostenanstieg um einige hundert Millionen Euro jährlich zu dämpfen", sagte ein Sprecher. Den Bericht wollte er nicht kommentieren. "Wir kommentieren wie üblich keine Medienspekulationen", sagte ein Sprecher. Grundsätzlich arbeite man ständig daran, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. "Wie bekannt, streben wir nachhaltig eine operative Rendite im Zielkorridor von acht bis zehn Prozent im Segment Automobile an - daran orientiert sich unsere Planung für das Unternehmen", sagte ein Sprecher.

Eigentlich laufen die Geschäfte bei BMW bestens: 2013 war für den Münchner Autobauer ein Rekordjahr mit glänzenden Geschäftszahlen. Nie zuvor wurden mehr Autos verkauft, ein höherer Gewinn eingefahren und die Aktionäre derart üppig bedacht. Unter dem Strich verdiente der Dax-Konzern 5,34 Milliarden Euro. Das waren 4,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das Vorsteuerergebnis legte auf 7,91 Milliarden Euro zu. Eine hohe Rendite sei ohne Sparbemühungen aber in Gefahr, schreibt das "Manager Magazin".

Quelle: n-tv.de

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