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Wirtschaft

Montag, 21. Dezember 2009

Rückzug aus dem Saarland: BayernLB macht Ernst

Im Rahmen der Sanierungsbemühungen setzt die BayernLB das Tranchiermesser an einer weiteren Stelle an. Nach der Aufgabe der Alpentochter HGAA trennt sich die Münchener Landesbank von ihrer Mehrheit an der SaarLB.
Grenzüberschreitender Standortvorteil: Die SaarLB sieht sich als "die deutsch-französische Mittelstandsbank".

Grenzüberschreitender Standortvorteil: Die SaarLB sieht sich als "die deutsch-französische Mittelstandsbank".

Für 65 Mio. Euro sei ein Paket von 25,2 Prozent der Anteile an das Saarland abgegeben worden, teilte die von der Finanzkrise und von Fehlinvestitionen hart getroffene BayernLB mit.

Deutschlands zweitgrößte Landesbank wird nach dem Abschluss der Transaktion im Frühjahr 2010 nur noch 49,9 Prozent an der Tochter halten. Das Saarland übernimmt mit dem dortigen Sparkassenverband die Mehrheit und damit auch die unternehmerische Führung.

"Die Abgabe der Anteile an der SaarLB ist ein wichtiger Baustein im Rahmen unseres Restrukturierungsprogrammes", sagte BayernLB-Interimschef Stefan Ermisch. Nach Milliardenverlusten im vergangenen und diesem Jahr hat sich die Bank eine radikale Schrumpfkur verordnet.

Bisher hatte das Saarland zehn Prozent an der SaarLB gehalten, der Sparkassenverband 14,9 Prozent.

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mmo/rts

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