Wirtschaft
Zum angekündigten Kulturwandel im Volkswagen-Konzern zählt Chef Matthias Müller wohl auch eine Reduzierung der Modellpalette.
Zum angekündigten Kulturwandel im Volkswagen-Konzern zählt Chef Matthias Müller wohl auch eine Reduzierung der Modellpalette.(Foto: picture alliance / dpa)

Produktion oft zu kompliziert: Bericht: VW will Dutzende Modelle streichen

Bei VW stehen große Umbrüche an – offenbar auch bei der Modellpalette. Einem Medienbericht zufolge soll der Konzern planen, Dutzende Varianten ersatzlos zu streichen.

Der Volkswagen-Konzern will mit seinem geplanten Strategieschwenk laut "Handelsblatt" die Zahl seiner Modelle deutlich reduzieren. Die Vielfalt der Varianten solle auf deutlich unter 300 sinken, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise. Bislang haben die Marken Seat, Skoda, Audi, Porsche und VW demnach rund 340 verschiedene Modelle in ihren Katalogen. Das Unternehmen äußerte sich nicht zu dem Bericht.

Auf der Streichliste fänden sich vor allem absatzschwache Fahrzeugtypen wieder, berichtet das "Handelsblatt". Das Unternehmen wolle damit eine Fehlentwicklung korrigieren. In den vergangenen Jahren hatte der Konzern sein Angebot deutlich ausgeweitet, um Kunden für sich zu gewinnen. Ziel war es, der weltweit größte Fahrzeugsteller zu werden.

Viele Grundtypen werden mit zwei oder vier Türen, Cabrios oder als Kombi angeboten. Die Produktion von Volkswagen sei aber mit jeder Variante immer komplexer und schwerer zu managen geworden, schreib die Zeitung. Hinzu komme, dass sich die einzelnen Marken gegenseitig die Kunden streitig machten.

Mit der Strategie 2025 soll die Architektur der Marken neu justiert werden, wie Konzernchef Matthias Müller angekündigt hat. Dabei hatte er auch eine Reduzierung der Variantenvielfalt angekündigt.

Quelle: n-tv.de

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