Wirtschaft

42,6 Millionen Erwerbstätige: Beschäftigung erreicht Rekordhoch

Nie zuvor stehen in Deutschland so viele Menschen in Lohn und Brot wie im vergangenen Jahr. In der EU nimmt die Bundesrepublik eine Spitzenposition ein. Ein wichtiger Grund für den Beschäftigungsboom kommt aus dem Ausland.

Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: In Deutschland gibt es immer mehr Beschäftigte.
Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: In Deutschland gibt es immer mehr Beschäftigte.(Foto: picture alliance / dpa)

Das achte Jahr in Folge ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt unter Berufung auf vorläufige Berechnungen mitteilte, waren 2014 durchschnittlich 42,6 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 372.000 oder 0,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht.

"Die Nettozuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und eine insgesamt gestiegene Erwerbsneigung dürften diese Entwicklung weiterhin begünstigt haben", erklärten die Statistiker. Von der anhaltend positiven Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt profitierten demnach insbesondere die Angestellten. Ihre Zahl stieg um 1,1 Prozent auf 38,2 Millionen, während die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger um 1,2 Prozent auf 4,4 Millionen fiel. In fast allen Wirtschaftsbereichen habe die Erwerbstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr zugelegt, hieß es.

Die Zahl der Erwerbslosen sank den Angaben zufolge im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent auf 2,1 Millionen Menschen. Die Erwerbslosenquote fiel von 4,9 auf 4,7 Prozent. "Deutschland ist damit nach wie vor weniger von Erwerbslosigkeit betroffen als alle anderen EU-Mitgliedstaaten", so das Statistische Bundesamt.

Quelle: n-tv.de

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