Wirtschaft
Das E-Paper soll nur bei Beleuchtung und Tageslicht sichtbar sein - und nicht etwa im Dunkeln leuchten.
Das E-Paper soll nur bei Beleuchtung und Tageslicht sichtbar sein - und nicht etwa im Dunkeln leuchten.

Erfolgreiches Crowdfunding-Projekt: Bildschirme machen Schuhe zu Gemälden

Von Kai Stoppel

Ein Schuh, der viele ersetzen soll - das Projekt Shiftware entwickelt einen Treter, dessen Aussehen sich die Träger selbst gestalten können. Möglich machen soll das ein flexibler Bildschirm. Und es sieht so aus, als treffe diese Idee den Nerv der Zeit.

Die Schuhe passen nicht zum Rest der Kleidung? Dieses Problem könnte folgende Erfindung künftig aus der Welt schaffen: Die sogenannten Shiftware-Schuhe sind in ihrem Erscheinungsbild höchst flexibel, zumindest, was Farbe und Muster angeht. Ihre Besonderheit ist ein integrierter Bildschirm aus flexiblem E-Paper, der sich um die Ferse spannt. Gestaltet werden kann das Aussehen der Fußbekleidung mittels Smartphone-App - ganz nach Stimmungslage mit statischen oder animierten Bildern. Und das Ganze auch noch in HD.

Allerdings sind die Treter bisher noch nicht auf dem Markt erhältlich - aber sollen es bald sein, wenn es nach den Entwicklern geht. Finanziert werden soll das Projekt mittels Crowdfounding auf der Website Indiegogo. Den Unterstützern der Kampagne werden die ersten Exemplare der Massenproduktion zugesichert. Im Herbst 2016 soll es soweit sein. Der Aufruf des New Yorker Erfinder-Teams scheint bisher äußerst erfolgreich: Mit aktuell rund 616.000 US-Dollar ist bereits fast das 25-fache des ersten Finanzierungsziels von 25.000 US-Dollar eingesammelt worden.

Viele Menschen scheinen also wirklich heiß auf Schuhe dieser Art zu sein. Diese sind übrigens mit einer "Walk-to-Charge"-Technologie ausgestattet - ihre Batterien werden also mittels Bewegungsenergie beim Laufen aufgeladen. Alternative ist auch kabelloses Aufladen möglich. Erstaunlicherweise sollen die Bildschirm-Schuhe auch waschbar sein - und dank Kevlar-Fasern in der Sohle besonders haltbar. Wäre ja auch zu schade, wenn man die edlen Dinger nach ein paar Monaten wieder wegwerfen müsste.

Quelle: n-tv.de

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