Wirtschaft
Bill Gates hatte einen Großteil seiner Microsoft-Aktien verkauft.
Bill Gates hatte einen Großteil seiner Microsoft-Aktien verkauft.(Foto: picture alliance / dpa)

"Forbes"-Liste der Milliardäre: Bill Gates schlägt alle um Längen

An Bill Gates kommt seit Jahren niemand vorbei: Der Microsoft-Gründer führt erneut die Liste der reichsten Menschen der Welt vom "Forbes"-Magazin an. Selbst Mark Zuckerberg hat nicht annähernd soviel Geld. Dafür wird die Nummer zwei abgelöst.

Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Laut der Rangliste des US-Magazins "Forbes" führt der 61-Jährige das vierte Mal in Folge die alljährliche Rangliste der Milliardäre an - und zum 18. Mal in 22 Jahren. Plätze zwei bis fünf gingen an die Unternehmer Warren Buffet, Jeff Bezos, Amancio Ortega und Mark Zuckerberg.

"Forbes" gab das geschätzte Vermögen des einstigen Software-Unternehmers Gates, der sich heute in einer philanthropischen Stiftung engagiert, mit 86 Milliarden Dollar an. Auf Platz zwei in der Rangliste kam der US-Investor Warren Buffet, er lag allerdings mit einem geschätzten Vermögen von 75,6 Milliarden Dollar deutlich hinter Gates.

Buffet löste auf Platz zwei den Spanier Amancio Ortega ab. Der 80-jährige Gründer des Textilunternehmens Inditex, zu dem etwa die Modekette Zara gehört, kam mit einem Vermögen von 71,3 Milliarden Dollar auf Platz vier. Überholt wurde Ortega auch von Amazon-Chef Jeff Bezos. Der 53-jährige Gründer des Internet-Versandhändlers, der seine Geschäftsbereiche stetig erweitert, landete mit einem geschätzten Vermögen von 72,8 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz der Rangliste.

Zuckerberg gehört zu den Exoten

Der erst 32 Jahre alte Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam auf den fünften Platz. "Forbes" zufolge hat der Gründer des sozialen Netzwerks ein Vermögen von 56 Milliarden Dollar angehäuft. Unter den reichsten 20 Milliardären sind nur Zuckerberg, Bezos sowie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin jünger als 60 Jahre. Internet-Unternehmer sind in der diesjährigen Rangliste auf dem Vormarsch.

Spitzenreiter Bill Gates hatte als 19-Jähriger sein Harvard-Studium abgebrochen, um gemeinsam mit Paul Allen die Software-Firma Microsoft aufzubauen. Heute hält Gates nur noch 2,5 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt er sich für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten ein. Er ist einer der Initiatoren der globalen Impfallianz Gavi und engagiert sich für den Kampf gegen Malaria.

US-Präsident Donald Trump rutsche in der Liste auf Rang 544 ab. Laut der Schätzung von "Forbes" ist sein Vermögen wegen angenommener Wertverluste seiner Immobilien auf 3,5 Milliarden Dollar (3,3 Mrd Euro) geschrumpft. In der Vorjahresausgabe hatte Trump noch mit 4,5 Milliarden Dollar Platz 324 belegt. Trump liegt seit Jahrzehnten im Clinch mit "Forbes", weil das Magazin sein Vermögen angeblich stets unterschätzt. Er selbst hatte es wiederholt mit mindestens zehn Milliarden Dollar angegeben.

Quelle: n-tv.de

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