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Eine Modell-Kennzahl, die immer wieder für Probleme steht: Boeings 787 "Dreamliner".
Eine Modell-Kennzahl, die immer wieder für Probleme steht: Boeings 787 "Dreamliner".(Foto: picture alliance / dpa)

Zwei Maschinen sorgen für Wirbel: Boeing kämpft mit Technikproblemen

Eine Notlandung, eine Umkehr: Die Flugzeugsparte von Boeing sorgt weiter für Negativschlagzeilen. Dabei ist auch wieder ein "Dreamliner". Eine Batteriepanne ist diesmal aber nicht der Grund.

Der Boeing-Konzern kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus: Eine 767 musste dem Chicagoer Lokalfernsehsender WgnTV zufolge aus bisher noch unegklärter Ursache auf dem Weg von Manchester nach Chicago auf dem irischen Shannon Flughafen notlanden. Keiner der mehr als 200 Passagiere an Bord der American Airlines-Maschine wurde verletzt. Gleichzeitig ist ein "Dreamliner" von Japan Airlines wegen Problemen mit einer Kerosinpumpe nach Boston zurückgekehrt.

Es habe ein Warnsignal gegeben, weshalb sich der Pilot aus Sicherheitsgründen zur Umkehr entschlossen habe, erläuterte Flughafensprecher Richard Walsh. Die Boeing-Maschine des Typs 787, die eigentlich nach Tokio fliegen sollte, landete später auf dem Flughafen der Metropole an der US-Ostküste. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA gab Entwarnung. "Das Flugzeug hatte ein Problem mit einer Treibstoffpumpe", sagte ein FAA-Sprecher. Um einen Notfall habe es sich aber nicht gehandelt.

Zuletzt hatte der Brand eines "Dreamliners" auf dem Londoner Flughafen Heathrow für Aufsehen gesorgt. Die britische  Luftfahrtbehörde AAIB warnt nun vor einem Peilsender der US-Firma Honeywell, der in allen der bislang mehr als 60 ausgelieferten Flieger eingebaut ist. Boeing müsse dafür sorgen, dass in sämtlichen Maschinen die Sender abgeschaltet werden, teilte die AAIB mit. Die Ursache des Feuers sei zwar weiter unklar. Der Brand sei aber im hinteren Flugzeugrumpf ausgebrochen, wo kein anderes Gerät als Brandherd infrage komme, hieß es.

Der Airbus -Rivale Boeing hatte in diesem Jahr bereits mit Problemen mit Dreamliner-Batterien zu kämpfen. Wegen Brandgefahr wurde für die 787-Maschinen ein mehrmonatiges Flugverbot verhängt.

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Quelle: n-tv.de

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