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"Dreamliner"-Kunde hat genug von Pannen: Boeing erhält erste Stornierung

Immer wieder neue Probleme mit seiner 787 kratzen am Image des Airbus-Konkurrenten Boeing. Der "Dreamliner" muss zwischenzeitlich sogar am Boden bleiben, erhält ein Startverbot aufgebrummt. Nun scheint das Batterieproblem behoben, für einen Kunden kommt das aber zu spät.

Der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing hat zum ersten Mal in diesem Jahr eine Stornierung einer "Dreamliner"-Bestellung erhalten. Die tschechische Fluggesellschaft Travel Service stornierte ihren Auftrag für eine einzelne Maschine des Typs 787-8, machte dafür aber die bereits vereinbarte Bestellung von drei neuen Maschinen des Typs 737 Max fest, wie der Airbus-Konkurrent mitteilte.

Daran, dass es bislang nur eine Stornierung gegeben hat, zeigt sich laut Boeing, dass die Kunden weiterhin auf den Verkaufsschlager aus dem Hause Boeing setzen - auch wenn die 787 "Dreamliner"-Maschinen zuletzt wegen Batterieproblemen lange Zeit am Boden bleiben mussten.

930 "Dreamliner" im Orderbuch

Trotz der jüngsten Probleme hat Boeing in diesem Jahr insgesamt 82 neue Aufträge für den "Dreamliner" erhalten. Wegen der Batterieprobleme musste der Konzern die weltweite "Dreamliner"-Flotte mit neuen feuerfesten Boxen und anderen Sicherheitsvorkehrungen nachrüsten, damit sie wieder die Genehmigung zum Flug erhielten.

Im Auftragsbuch stehen noch 930 "Dreamliner", sieben wurden im vergangenen Monat ausgeliefert. Insgesamt hat Boeing bis Ende Juli 347 Verkehrsflugzeuge an die Kunden übergeben, elf mehr als der Konkurrent Airbus.

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Quelle: n-tv.de

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