Donnerstag, 11. März 2010
Gewinneinbruch: Bremsspuren bei Sixt
Der Autovermieter Sixt hat 2009 deutlich weniger Gewinn eingefahren. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) brach auf 15,1 Mio. von 86,7 Mio. Euro ein, wie der Konzern in München mitteilte - ein Minus von 82,6 Prozent zum Vorjahr. Nach Steuern schrumpfte der Gewinn um 83,1 Prozent auf 10,4 Mio. Euro; vor Jahresfrist standen noch 61,4 Mio. Euro zu Buche. Analysten hatten im Schnitt mit einem Vorsteuerergebnis von 14,3 Mio. und einem Überschuss von 12,6 Mio. Euro gerechnet. Als Grund für die Rückgänge nannte der Konzern neben der schwächeren Nachfrage den Verzicht auf weniger profitable Geschäfte.
Der gesamte Konzernumsatz ging 2009 um 9,7 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro zurück. In der Sparte Autovermietung sanken die Erlöse um 13,1 Prozent auf 961,8 Mio. Euro, im Geschäftsbereich Leasing um 4,1 Prozent auf 634,8 Mio.
Für 2010 kündigte Konzernchef Erich Sixt einen Rückgang des Konzernumsatzes an. In den europäischen Kernländern werde die Nachfrage nach Autovermiet- und Leasingdienstleistungen allenfalls gleich bleiben oder leicht sinken. Dank reduzierter Kosten soll das Vorsteuerergebnis aber deutlich steigen.
rts
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