Wirtschaft
Durch einen Start im Milliardenstaat Indien will Burger King andernorts sinkende Umsatzzahlen kompensieren.
Durch einen Start im Milliardenstaat Indien will Burger King andernorts sinkende Umsatzzahlen kompensieren.(Foto: picture alliance / dpa)

Whopper ohne Rindfleisch : Burger King geht in Indien an den Start

In Neu Delhi eröffnet der erste Burger King Indiens. Die Kunden erwartet eine auf die indische Küche zugeschnittene Speisekarte: Burger ohne Rindfleisch. Damit will die Fastfood-Kette auch Hindus als Kunden gewinnen - und seine Absatzkrise bekämpfen.

Mit einer an der indischen Küche orientierten Speisekarte startet das US-Unternehmen Burger King seine erste Filiale in Indiens Hauptstadt Neu Delhi. Allerdings: Rindfleisch ist für die hinduistische Kundschaft im Fastfood verboten.

Deshalb gibt es hier stattdessen zum Beispiel Burger mit Hammel- oder Putenfleisch. Damit wahrt das Unternehmen den im Land geltenden Heiligenstatus von Kühen. Vegetarische Gerichte oder Sandwiches mit dem in Südasien beliebten Paneer-Käse stehen ebenfalls im Angebot.

Der Milliardenstaat ist das 100. Land, in dem Burger King eine Filiale eröffnet. In den nächsten 60 bis 90 Tagen sollen zwölf weitere Restaurants folgen, wie Rajeev Varman, zuständiger Manager für Burger King Indien, am vergangenen Samstag erklärt hat.

BK kämpft mit Verlusten

"Langfristig wird Indien einer der größten Märkte der Welt werden", so Varman. Mit der Expansion des indischen Markts zieht Burger King mit Fastfood-Rivale McDonald's gleich, der seit zwei Jahrzehnten dort seine Produkte vertreibt.

Ähnlich wie Konkurrent Mc Donald's hat der Burgerbrater zuletzt mit schwächelnden Umsätzen zu kämpfen. Mit dem Start in Indien will Burger King gegen die Verluste im dritten Quartal vorgehen, die das Unternehmen trotz einer Umsatzsteigerung von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 279 Millionen Dollar (223 Millionen Euro) eingefahren hat. Die Übernahme der kanadischen Kaffee- und Donutkette Tim Hortons hatte hierzu entscheidend beigetragen.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen