Wirtschaft

Frankreich haut reinBwin schreibt rote Zahlen

18.11.2010, 08:34 Uhr

Das dritte Quartal dieses Jahres ist für Bwin ein verlustreiches. Der Sportwettenanbieter verzeichnet zwar die Bruttospielerträge. Allerdings schlagen die Kosten für den Marktstart in Frankreich mächtig auf die Bilanz.

bwin
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Sportwettenanbieter Bwin ist im dritten Quartal 2010 wegen Kosten für den Marktstart in Frankreich in die Verlustzone gerutscht. Unter dem Strich steht ein Minus von sechs Millionen Euro, nach 7,9 Millionen Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum.

Der kontinentaleuropäische Marktführer bei Sportwetten steigerte die Bruttospielerträge - also Einsätze minus ausbezahlte Gewinne - um 21,9 Prozent auf 123,1 Millionen Euro. Rückenwind gab es vor allem durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.

Das Betriebsergebnis rutschte 6,2 Millionen Euro ins Minus, nach 8,2 Millionen Euro Gewinn im Vorjahreszeitraum. Bwin erklärte, man habe die Werbekosten um 30 Prozent erhöht. Erst Mitte Juni 2010 erhielt Bwin die Lizenz in Frankreich und ist seither um den Marktaufbau bemüht.

Wegen der Fusion mit der britischen PartyGaming gab Bwin keine Prognose für 2010 ab. Die Fusion soll im ersten Quartal 2011 erfolgen. Das gemeinsame Unternehmen wird weltweit zur Nummer Eins bei Sportwetten, Poker und Casinospielen im Internet.

Quelle: rts

Tipp24