Dienstag, 20. Oktober 2009
Scharfer Gewinneinbruch : Caterpillar wird zuversichtlicher
Für das Gesamtjahr erwartet der US-Gigant nun einen Umsatz zwischen 32 und 33 Mrd. Dollar.
(Foto: REUTERS)
Der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar sieht nach einem erneut scharfen Umsatz- und Gewinneinbruch die Talsohle erreicht. Auf das restliche Jahr und 2010 blickt der US-Konzern nun deutlich zuversichtlicher als bisher. Im dritten Quartal stürzte der Überschuss allerdings noch einmal um mehr als die Hälfte auf 404 Mio. US-Dollar ab. Der Umsatz brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Prozent auf knapp 7,3 Mrd. Dollar ein, wie Caterpillar am Konzernsitz in Peoria (Illinois) bekanntgab
Analysten hatten jedoch noch schlechtere Zahlen befürchtet. Mit seinen Maschinen für Bau, Bergbau und Forst gilt das Abschneiden des US-Giganten als wichtiges Barometer für die gesamte Konjunktur.
"Wir sehen ermutigende Anzeichen, dass eine Erholung auf dem Weg sein könnte", sagte Caterpillar-Chef Jim Owens. Der Verlauf und die Stärke des Anstiegs seien aber noch unklar. Caterpillar strich in der Krise Zehntausende von Stellen und senkte die Ausgaben. Der Jobabbau drückt aber mit hohen Einmalkosten noch stark auf den Gewinn.
Für das Gesamtjahr erwartet der US-Gigant nun einen Umsatz zwischen 32 und 33 Mrd. Dollar. Im Jahr 2010 sollen die Einnahmen dann um 10 bis 15 Prozent steigen. Der Gewinn je Aktie soll im laufenden Jahr zwischen 1,10 und 1,30 Dollar liegen. Ermutigt von positiven Konjunktursignalen festigte Caterpillar damit die bisher breite Ergebnisprognose eher im oberen Bereich.
dpa
Hintergründe zur Nachricht
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Telefonica überrascht
O2 soll an die Börse
-
Presta-Mitarbeiter müssen gehen
ThyssenKrupp kündigt
-
Griechenland-Exporte
Euler Hermes versichert nicht
-
Hiobsbotschaften und "Todeskreuz"
Dax kennt kein Halten
-
Spanien-Angst wächst
Euro stürzt unter 1,24 Dollar
-
Boni-Streit vor Londoner Gericht
Coba erleidet Schlappe
-
Immer wieder Europa
Kursverluste an der Wall Street
-
Verbleib im Deutsche-Bank-Turm
Börsig behält Privilegien
-
"Das Urteil ist gefallen"
Schlecker steht vor dem Aus
-
Defizitabbau darf länger dauern
EU kommt Spanien entgegen
-
Zwischen Krisenangst und Optimismus
Konjunktur bleibt wackelig
-
Rätselraten um Bankia-Hilfen
EZB wurde gar nicht gefragt
