Niedrigeren Gewinn erwartetChevron baut vor
Das dritte Quartal wird für Chevron schlechter ausfallen als das zweite. Der US-Ölkonzern leidet unter anderem unter den niedrigeren Ölpreisen. Die vollständigen Ergebnisse für das dritte Quartal wird Chevron am 29. Oktober vorlegen.
Der US-Ölkonzern Chevron hat im dritten Quartal unter dem schwachen Dollar, den niedrigeren Ölpreisen und höheren Kosten wegen des Moratoriums für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko gelitten. Deshalb werde der Gewinn für das Ende September abgeschlossene dritte Quartal niedriger ausfallen als im zweiten Quartal, teilte das Unternehmen in einem Interim Update mit.
Für das zweite Quartal hatte der zweitgrößte US-Ölkonzern einen Gewinn von 5,41 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,70 Dollar je Aktie ausgewiesen. Im dritten Quartal 2010 hatte Chevron 3,83 Milliarden beziehungsweise 1,92 Dollar je Aktie verdient.
Chevron nannte keine Gewinnprognose für das dritte Quartal, teilte jedoch mit, dass der schwächere Dollar den Gewinn mit rund 400 Millionen Dollar belasten werde. Analysten prognostizieren für das dritte Quartal einen Gewinn vor Sonderposten von 2,28 Dollar je Aktie.
Im Ausland mehr gefördert
In den ersten zwei Monaten des dritten Quartals sei die US-Produktion um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gefallen auf 692.000 Barrel Öläquivalent pro Tag. Im Ausland förderte Chevron 4,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Für das aus den US-Vorkommen geförderte Öl erlöste Chevron im Juli und August durchschnittlich 72,73 Dollar je Barrel. Das waren 2,6 Prozent weniger als im zweiten Quartal, aber 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die vollständigen Ergebnisse für das dritte Quartal wird Chevron am 29. Oktober vorlegen.