Wirtschaft
Bei dem Apec CEO Summit beraten die Teilnehmer zwei Tage lang darüber, wie das Wirtschaftswachstum in der asiatisch-pazifischen Region angekurbelt werden kann
Bei dem Apec CEO Summit beraten die Teilnehmer zwei Tage lang darüber, wie das Wirtschaftswachstum in der asiatisch-pazifischen Region angekurbelt werden kann(Foto: picture alliance / dpa)

Die Krise ist noch nicht vorbei: China will Wirtschaft ankurbeln

China als Konjunkturlokomotive der ganzen Welt droht langsam die Puste auszugehen. Vor dem Apec-Gipfel signalisiert das Reich der Mitte noch einmal Bereitschaft, weitere Konjunkturspritzen aufzuziehen. Weiteres Thema beim Gipfel ist die Liberalisierung des Handels.

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao auf dem asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgipfel.
Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao auf dem asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgipfel.(Foto: picture alliance / dpa)

Asien bleibt der Motor des weltweiten Wirtschaftswachstums, auch wenn das chinesische Wachstum mit 7,6 Prozent im zweiten Quartal auf den niedrigsten Stand in drei Jahren gefallen ist. Auf dem Gipfeltreffen der Asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation (Apec) in Wladiwostok warnte der chinesische Staatspräsident Hu Jintao vor weiteren Rückschlägen für die Weltwirtschaft. Diese erhole sich nur langsam, sagte vor Beginn des Gipfeltreffens. Hu räumte ein, dass China Probleme bei der Schaffung von Arbeitsplätzen habe.

"Es gibt weiterhin einige destabilisierende Faktoren und Unsicherheiten." Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise seien noch längst nicht überwunden.  Die Weltwirtschaft stehe vor wichtigen Weichenstellungen. Es müssten große Schwierigkeiten überwunden werden, um eine vollständige Erholung und stetiges Wachstum zu erreichen, sagte Hu am Rande zu Mangern.

Aufputschspritzen für die Konjunktur

Hu machte deutlich, dass die chinesische Regierung der heimischen Konjunktur weiter auf die Sprünge helfen werde. "Wir werden die Binnennachfrage ankurbeln und ein stetiges und robustes Wachstum unterstützen ebenso wie die grundlegende Preisstabilität", kündigte er in einer Rede vor Unternehmern an.

Sein Land wolle zugleich eine vertiefte Kooperation unter den 21 Apec-Ländern vorantreiben, um zur Erholung der Weltkonjunktur beizutragen. Apec-Mitglieder sind neben China und Russland auch die USA, Kanada, Japan, Südkorea und Indonesien. Hu versprach zugleich wirtschaftspolitische Kontinuität der Volksrepublik nach seinem Amtsaustritt im Herbst.

Die Gespräche auf dem zweitägigen Treffen sollen sich vor allem um die Sicherheit der Nahrungsversorgung und eine Liberalisierung des Handels drehen. Durchbrüche sind dabei allerdings nicht zu erwarten. US-Präsident Barack Obama wird durch Außenministerin Hillary Clinton vertreten. Bereits vor den Gipfel-Beratungen einigten sich die Teilnehmerländer auf eine Reduzierung von Einfuhrzöllen auf umweltfreundliche Wachstumstechnologien.

Der gastgebende russische Präsident Wladimir Putin sprach sich vor dem Treffen für eine intensivere wirtschaftliche Zusammenarbeit in Asien aus, um die Region vor den Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa zu schützen. 

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Quelle: n-tv.de

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