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Wells Fargo stagniert: Citigroup macht Gewinnsprung

Die Citigroup verzeichnet im abgelaufenen Jahr den größten Gewinn seit 2006. Die drittgrößte US-Bank profitiert dabei vom Umbau, der mehrere Jahre in Anspruch genommen hat. Nicht so rosig sieht es bei Wells Fargo aus.

Der jahrelange Umbau bei der Citigroup trägt Früchte. Der Konzern hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr auf gut 17 Milliarden Dollar ausgebaut, wie die drittgrößte US-Bank mitteilte. "Das ist der höchste Gewinn seit 2006", erklärte Citigroup-Chef Michael Corbat. Im Schlussquartal schoss der Gewinn der Bank auf 3,3 Milliarden Dollar nach oben. Im Vorjahresquartal hatte die Bank wegen hoher Belastungen durch den Konzernumbau und Rechtsstreitigkeiten lediglich 344 Millionen Dollar Gewinn gemacht.

Sie wies einen Nettogewinn von 1,02 US-Dollar je Aktie aus. Der Gewinn war weit besser als die 6 Cent, die Citigroup im vierten Quartal des Vorjahres vorzuweisen hatte. Damals musste die Bank 3,5 Milliarden Dollar für Rechtskosten und andere Belastungen zurückstellen, etwa für eine Strafe wegen Devisenkursmanipulationen.

Bei den Einnahmen schaffte Citigroup mit 18,64 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr, als 17,9 Milliarden Dollar zu Buche standen. Analysten hatten nur mit 17,87 Milliarden Dollar gerechnet. Damit schaffte es die Citigroup es das erste Mal seit vier Quartalen wieder, die Einnahmen zu steigern.

Gewinn von Wells Fargo sinkt

Dagegen hat die größte US-Hypothekenbank Wells Fargo zum Jahresende weniger verdient. Der Gewinn fiel zwischen Oktober und Dezember um 0,8 Prozent auf 5,34 Milliarden Dollar. Das Geldinstitut musste für drohende Kreditausfälle mehr Geld zurücklegen. Die Einnahmen legten um ein Prozent auf 21,6 Milliarden Dollar zu.

Mit dem Ergebnis von 1,03 Dollar je Aktie übertraf das Institut die Erwartungen der Analysten leicht. Diese hatten 1,02 Dollar prognostiziert.

Quelle: n-tv.de

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