Mittwoch, 18. November 2009
Konkurrenz für Deutsche Bank: Commerzbank umgarnt Reiche
Die Commerzbank will der Deutschen Bank die führende Position im Geschäft mit der vermögenden Kundschaft streitig machen.
Die Allianz wollte die Dresdner los werden, die Commerzbank fühlt sich dagegen mit der neuen Tochter gestärkt.
(Foto: AP)
"Wir wollen die Nummer eins im deutschen Wealth Management werden", sagte der zuständige Commerzbank-Bereichsvorstand Thorsten Reitmeyer der Tageszeitung "Die Welt".
"Fanden sich Commerzbank und Dresdner Bank vorher auf Plätzen zwischen drei und fünf, haben wir zusammen nun die Größe, um den Marktführer anzugreifen", erläuterte der Manager. "Mit 41 Standorten, speziell für Wealth-Management-Kunden, sind wir bestens aufgestellt."
Der Bereich werde auch 2009 profitabel sein, sagte Reitmeyer. Das verwaltete Vermögen wird seinen Worten zufolge Ende des Jahres über den Ende 2008 ausgewiesenen 45 Mrd. Euro liegen. Der Rivale Deutsche Bank kommt dem Blatt zufolge durch die Übernahme von Sal. Oppenheim hierzulande auf 91 Mrd. Euro.
rts
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