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Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Präsentation der neuen Mercedes-Benz C-Klasse Anfang März.
Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Präsentation der neuen Mercedes-Benz C-Klasse Anfang März.(Foto: picture alliance / dpa)

Weitere Sternstunde - C-Klasse brummt: Daimler hält hohes Tempo beim Absatz

Der Stuttgarter Autobauer wartet unmittelbar nach seiner erfolgreichen Quartalsbilanz mit Rekordzahlen für April auf. Bereits eine halbe Millionen Mercedes-Fahrzeuge wurden seit Jahresanfang verkauft. Die Konkurrenz hat trotzdem die Nase vorn.

Daimler ist stark in das zweite Quartal 2014 gestartet: Im vergangenen Monat rollten gut 133.000 Mercedes-Fahrzeuge zu den Kunden und damit 14,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist. "Wir verzeichnen den zehnten Monat in Folge ein prozentual zweistelliges Absatzplus", erklärte Vertriebschef Ola Källenius. Dies liege unter anderem an der hohen Nachfrage nach der neuen C-Klasse. Doch auch die Kompaktwagen und die Oberklassewagen der E- und der S-Klasse waren gefragt. In den ersten vier Monaten summiert sich das Plus auf fast 15 Prozent auf das Rekordhoch von 507.000 Fahrzeuge.

Die Luxuslimousine S-Klasse verkaufte Mercedes im April besonders gut auf seinem größten Markt, den USA. Dort verteidigten die Schwaben ihre Position als größter Premiumhersteller mit einem Absatzplus von 9,5 Prozent auf knapp 26.000 Fahrzeuge. In China wurden über 22.000 und damit 38 Prozent mehr Wagen mit dem Stern ausgeliefert. In Europa schlug sich die Konjunkturerholung bei Mercedes in einem Absatzplus von zehn Prozent nieder.

Vom Stadtflitzer Smart, der Ende des Jahres in neuer Version auf den Markt kommt, rollten mit rund 8400 Stück vier Prozent weniger zu den Kunden. Das auslaufende Modell findet derzeit in China und den USA noch viele Abnehmer.

Daimler fährt Konkurrenz hinterher

Trotz des anhaltenden Absatzschubs bleibt Daimler jedoch in der Verfolgerposition hinter den Rivalen Audi und BMW. Audi hatte in China allein im März mit 47.600 Stück mehr als doppelt so viele Autos verkauft.

Daimler hatte erst vor wenigen Tagen sein Zahlenwerk offengelegt und dabei selbst die optimistischen Prognosen der Analysten übertroffen. Zwischen Januar und März erzielte Daimler ein operatives Ergebnis (Ebit) von 2,07 Milliarden Euro. Das war mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr, als das Ergebnis allerdings wegen einer schwachen Konjunktur in Europa und der schwachen Position des Konzerns in China deutlich eingebrochen war.

Quelle: n-tv.de

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