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Automarkt bleibt Serientäter: Daimler sticht aus der Menge heraus

Den 29. Monat in Folge klettern die Neuzulassungen in Europa. Aber nicht alle Hersteller profitieren davon in gleichem Maß. Das gilt auch für deutsche Autobauer.

Der europäische Automarkt ist mit einem Verkaufsplus in das neue Jahr gestartet und hat damit an die gute Entwicklung der vergangenen zwei Jahre angeknüpft. Die Verkäufe kletterten, gestützt von deutlich besseren Geschäften in Italien, um 6,3 Prozent auf 1,094 Millionen Fahrzeuge. Wie die Herstellervereinigung Acea berichtete, legte der Automobilmarkt im Januar den 29. Monat in Folge zu.

"Die internationalen Märkte entwickeln sich genauso so wie erwartet: Europas ist sehr stark wegen des prognostizierten Nachholbedarfs nach fünf Jahren Rezession", sagte n-tv.de-Autoexperte Helmut Becker. "Sogar Frankreich hat die Kurve gekriegt."

Auf dem deutschen Automarkt, dem mit Abstand größten in Europa, wurden im vergangenen Monat 3,3 Prozent mehr Wagen abgesetzt. In Frankreich lag der Zuwachs bei 3,9 Prozent und in Großbritannien bei 2,9 Prozent. Deutlich nach oben ging es mit einem Plus von 17,4 Prozent in Italien, dem mittlerweile drittgrößten Absatzmarkt der Region hinter Großbritannien.

Daimler mit Momentum

Heraus stachen von den größeren Herstellern Mazda mit einem Zuwachs um 33,5 Prozent, Land Rover mit 37 Prozent und Honda mit 43 Prozent. Opel kam auf plus 11,9 und Ford auf plus 11,4 Prozent.

Demgegenüber stand beim VW-Konzern ein Zuwachs von lediglich 0,8 Prozent, getragen vor allem von der Tochter Audi, die ihren Absatz um fast 14 Prozent steigern konnte. Die tschechische VW-Tochter Skoda legte um 5 Prozent zu. Dagegen büßte die spanische Schwestermarke Seat 9 Prozent ein.

Der Stuttgarter Autobauer Daimler setzte seine Aufholjagd fort und lieferte im Januar fast 9 Prozent mehr Fahrzeuge aus. BMW kam auf ein Plus von 4 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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