Wirtschaft

Gute US-AbsatzzahlenDeutsche Autobauer geben Gas

02.12.2009, 07:30 Uhr

Die deutschen Autobauer haben im November überwiegend mehr Autos auf amerikanische Straßen gebracht als ein Jahr zuvor. Nur BMW verzeichnete mit 18.272 Fahrzeugen einen Absatzrückgang um 7,5 Prozent.

VW
VW steigert den US-Absatz den fünften Monat in Folge. (Foto: REUTERS)

Am deutlichsten konnte Europas Branchenprimus Volkswagen seinen Verkauf mit einem Zuwachs von 23,6 Prozent auf 16.250 Fahrzeuge steigern, wie der Konzern mitteilte. Daimlers Mercedes-Benz USA verkaufte im vergangenen Monat 16.797 Fahrzeuge und damit 19,1 Prozent mehr als im November 2008. Porsche verbuchte für den gleichen Zeitraum mit 1.626 ausgelieferten Fahrzeugen ein Plus von 18 Prozent. Schon im Oktober hatten Daimler und Porsche steigende Absatzzahlen vermeldet - und damit die Konkurrenten BMW und Audi abgehängt. Audi konnte nun allerdings mit 6810 verkauften Autos eine Steigerung von neun Prozent vorweisen.

Am stärksten präsentierte sich der koreanische Autohersteller Hyundai Motor auf dem US-Markt. Der Konzern verbuchte im November ein Absatzplus von 46 Prozent. Hyundai zeigte sich optimistisch, das Ziel eines US-Marktanteils von vier Prozent in diesem Jahr zu erreichen. Der Hersteller profitierte vor allem von Werbemaßnahmen und der gestiegenen Nachfrage nach spritsparenden Kleinwagen.

Bei den US-Autobauern schlug sich Ford mit dem Verkauf von 123.167 Fahrzeugen am besten, auch wenn die Zahlen auf Vorjahresniveau blieben. Die Opel-Mutter General Motors, die sich von ihrem Chef Fritz Henderson trennte, wies einen Absatzrückgang von zwei Prozent auf 151.427 Fahrzeugen aus. Wesentlich schlechter sah es beim mittlerweile zu Fiat gehörenden Chrysler-Konzern aus, der einen Verkaufseinbruch um ein Viertel auf 63.560 Autos bekanntgab. Bei den japanischen Herstellern brachte Toyota mit 133.700 Fahrzeugen 11,5 Prozent mehr Autos an die Kunden als im Vorjahr.

Quelle: rts