Wirtschaft

Endgültige Zahlen aus dem Amt: Deutscher Export schwächer als gedacht

Wie steht es um den deutschen Exportüberschuss? Nach monatelangen Arbeiten legen die Statistiker ihre endgültigen Berechnungen für 2014 vor. Monat für Monat verlassen demnach Waren im Wert von 93,7 Milliarden Euro das Land.

Die deutsche Außenwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr etwas schwächer entwickelt als zunächst angenommen. Wie aus den revidierten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, mussten die Summen für Importe und Exporte in den Monate Januar bis Dezember quer durch die Bank leicht nach unten korrigiert werden.

Arbeitsplatz in 45 Metern Höhe: Am "Burchardkai" im Hamburger Hafen ist der Exporterfolg mit Containerbrücken zu greifen.
Arbeitsplatz in 45 Metern Höhe: Am "Burchardkai" im Hamburger Hafen ist der Exporterfolg mit Containerbrücken zu greifen.(Foto: REUTERS)

Der Außenhandelssaldo - im Fall Deutschlands in der Regel ein Exportüberschuss - ging durch die Revision von 217 Milliarden Euro auf 214 Milliarden Euro zurück. Für die deutsche Exportwirtschaft bleibt 2014 dennoch ein Rekordjahr: Laut endgültigen amtlichen Angaben wurden Waren im Wert von 1124 Milliarden Euro ausgeführt. Die Summe der Warenwerte, die aus dem Ausland nach Deutschland kam, lag mit 910 Milliarden Euro deutlich darunter.

Bei den Exporte liegt die nun vorgestellte Gesamtsumme um 9,8 Milliarden niedriger als ursprünglich berechnet. Bei den Einfuhren korrigierten die Statistiker die Summe um 6,5 Milliarden Euro nach unten. Im Rahmen der großen Jahreskorrektur wurden auch Ergebnisse für die Jahre 2012 und 2013 berichtigt.

Im Schnitt exportierten deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr Monat für Monat Waren im Wert von 93,7 Euro ins Ausland. Die amtlichen Zahlen belegen eindrücklich: Die deutsche Exportstärke ist ungebrochen - mit all ihr Vor- und Nachteilen.

(Hinweis für Mobilnutzer: Die Infografik zum deutschen Außenhandel 2014 finden Sie hier.)

Quelle: n-tv.de

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