Wirtschaft

Trotz globaler Konjunkturflaute: Deutsches Exportvolumen wächst

Der deutsche Außenhandel zeigt sich im November robust. Er verkraftet auch die weltwirtschaftlichen Wachstumsprobleme. Besonders gut läuft das Exportgeschäft mit den EU-Ländern.

Der deutsche Außenhandel zeigt keine Anzeichen von Krise.
Der deutsche Außenhandel zeigt keine Anzeichen von Krise.(Foto: picture alliance / dpa)

Die globale Konjunkturflaute kann dem deutschen Außenhandel bislang wenig anhaben. Im November stiegen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 99,3 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 7,7 Prozent höher.

Die Importe kletterten im November um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 79,6 Milliarden Euro. Auf Jahressicht ergab sich ein Anstieg von 5,3 Prozent.

Für November ergab sich damit kalender- und saisonbereinigt ein Außenhandelsüberschuss von 19,7 Milliarden Euro. Ökonomen hatten mit einem Aktivsaldo von 20,3 Milliarden Euro gerechnet. In unbereinigter Rechnung schloss die Außenhandelsbilanz mit einem Überschuss von 20,6 Milliarden Euro ab.

Der Überschuss in der Leistungsbilanz betrug nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank 24,7 Milliarden Euro. Ökonomen hatten nur 22,0 Milliarden Euro erwartet.

Reges Geschäft mit EU-Ländern

Nicht ganz so stark lief das Exportgeschäft mit Ländern außerhalb der EU, den sogenannten Drittstaaten, zu denen etwa China, Russland, Brasilien und auch die USA zählen. Gleichwohl lagen die Ausfuhren in diese Länder im November um 5,1 Prozent höher als vor einem Jahr.

Sehr lebhaft zeigte sich dagegen weiter das Exportgeschäft mit den EU-Ländern. Die Ausfuhren in die Eurozone kletterten um 8,8 Prozent. Das Exportgeschäft mit EU-Ländern, die nicht der Eurozone angehören, wie Großbritannien und Polen, legte sogar um 10,8 Prozent zu.

Quelle: n-tv.de

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