Mittwoch, 04. November 2009
GM sagt Opel-Verkauf ab: Die Briten sind "entzückt"
Anders als in Deutschland stößt die Absage von General Motors an den Opel-Käufer Magna bei britischen Arbeitnehmervertretern auf große Zustimmung.
Früher Jubel bei Vauxhall: Noch sind die Ausmaße der GM-Pläne nicht bekannt.
(Foto: REUTERS)
"Ich bin völlig entzückt über diese Nachricht. Das sind fantastische Neuigkeiten für Großbritannien, dass General Motors seine Familie nicht zerschlägt und stattdessen Eigentümer von Vauxhall bleibt", sagte Gewerkschaftssekretär Tony Woodley von der Automobilgewerkschaft Unite.
Woodley sagte, er sehe für die britische Opel-Schwester und ihre Werke die Zukunft unter dem Dach eines weltweiten Konzern eher gesichert als unter der Regie des Zulieferers Magna. "Viel besser, innerhalb der erfahrenen GM-Gruppe zu bleiben als an Magna abgegeben zu werden, denen schlicht die Kenntnis fehlt, um eine weltweite Autofirma zu leiten", fasste Woodley zusammen.
Magna hatte sich in Verhandlungen mit den Gewerkschaften bereits über die Sicherung der Arbeitsplätze im Vauxhall-Werk Ellesmere Port geeinigt, nachdem die deutschen Arbeitnehmervertreter dafür Zugeständnisse zugunsten ihrer britischen Kollegen gemacht hatten.
rts
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