Wirtschaft

Komplettsanierung geplant: Dreischeibenhaus verkauft

Das Dreischeibenhaus findet Käufer.
Das Dreischeibenhaus findet Käufer.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Für die frühere Konzernzentrale von ThyssenKrupp, das Düsseldorfer Dreischeibenhaus, haben sich neue Eigentümer gefunden. Die Immobilie geht an den Projektentwickler Momeni und die Düsseldorfer Familie Schwarz-Schütte.

Der Vertrag über den Erwerb eines der bekanntesten Bürogebäude Deutschlands zwischen der Immobilientochter der Deutschen Bank, RReef, einerseits und Momeni und der Vermögensverwaltung von Schwarz-Schütte andererseits sei notariell besiegelt worden, teilte die Hamburger Projektentwicklungs GmbH mit. Seit dem Auszug von ThyssenKrupp im Sommer vergangenen Jahres steht das Objekt leer.

Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. In Medienberichten war zuvor eine Summe von 72 Millionen Euro genannt worden. RReef soll das Bürogebäude 2007 von ThyssenKrupp zu einem Preis von 100 Millionen Euro gekauft haben.

Umbau wird in Angriff genommen

Momeni will das Bürohochhaus komplett sanieren und danach 35.000 Quadratmeter Bürofläche in Innenstadtlage bieten. Der Umbau erfolgt nach sogenannten Green-Building-Kriterien, das heißt, das Gebäude soll hohe ökologische Standards erfüllen. Dabei wird unter anderem Wert auf besonders ressourcenschonendes Bauen sowie auf Einhaltung von Standards beim Wasser- und Energieverbrauch gelegt.

Das 94 Meter hohe Dreischeibenhaus wurde in den Jahren 1957 bis 1960 von den Düsseldorfer Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg gebaut. Bauherr war die Phoenix-Rheinrohr AG, die 1964 von der Thyssen AG übernommen worden war. Seitdem war das Gebäude Firmensitz des Stahlkonzerns. Auch nach der Fusion mit Krupp blieb das Gebäude Unternehmenszentrale. 2007 kündigte das Unternehmen seinen Umzug nach Essen an.

Quelle: n-tv.de

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