Wirtschaft

Schwacher MaiEinbruch bei US-Baubeginnen

16.06.2010, 15:38 Uhr

Die Lage am amerikanischen Immobilienmarkt bleibt weiter angespannt. Im Mai geht die Zahl der Wohnbaubeginne im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent zurück.

US-Immobiliien
Viele Häuser in den USA stehen noch leer. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Lage am US-Immobilienmarkt hat sich im Mai unerwartet stark eingetrübt. Die Zahl der Wohnbaubeginne brach aufs Jahr hochgerechnet um zehn Prozent auf 593.000 ein, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte.

Das ist der stärkste Rückgang seit März 2009. Volkswirte hatten lediglich mit einem leichten Rückgang auf 650.000 gerechnet. Für April wurde die Zahl der Wohnbaubeginne auf 659.000 von den ursprünglich gemeldeten 672.000 revidiert.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Eigenheime fiel um 5,9 Prozent; aufs Jahr hochgerechnet lag die Zahl der genehmigten Anträge mit 574.000 so niedrig wie seit Mai 2009 nicht mehr. Die Zahl ist ein Barometer für den zukünftigen Häuserbau und lag deutlich niedriger als von Volkswirten mit 630.000 erwartet.

Quelle: rts